Marillenkuchen August 3, 2011
Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Obst, Süßes, Sommer, Vegetarisch.2 comments
Ich kann gar nicht glauben, dass ich hier noch kein Marillenkuchenrezept gepostet habe. Und das, obwohl ich Marillenkuchen liebe. Lustigerweise mag ich unverarbeitete Marillen nicht wirklich besonders gern. Aber irgendetwas passiert mit ihnen sobald man sie erhitzt und dann entfalten sie diesen sensationellen Geschmack, der süchtig macht. Deshalb habe ich auch immer Marillenmarmelade auf Vorrat, damit ich ohne Entzugserscheinungen über den Winter komme.
Aber zurück zum Marillenkuchen. Die Basis dieses Rezeptes ist eigentlich ein simpler französicher Joghurtkuchen, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Natürlich kann man die Marillen auch beliebig durch andere Früchte ersetzen oder den Kuchen in einer Springform machen statt auf einem Blech.
Marillenkuchen
80ml Pflanzenöl
250g Naturjoghurt
200g Zucker
2 große Eier
1 Pkg Vanillezucker
1 TL Rum
240g Mehl
1 Pkg Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
1kg Marillen, gewaschen und halbiert
Ein Backblech einfetten und das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Joghurt und Zucker vermischen. Dann die Eier einzeln hinzufügen und dazwischen immer weiter rühren.
Dann Öl, Rum hinzufügen.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen.
Dann die Mehlmischung vorsichtig in die Joghurt-Ei-Mischung rühren.-> in die nassen mischen.
Auf das Backblech gießen und die Marillenhälften darauf verteilen.
Bei 180 °C ca. 30 min. backen bis die Oberfläche eine goldene Farbe angenommen hat.
Erdbeer-Kokos-Vollkorn-Scones August 1, 2011
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Die Sache ist die, wenn man längere Zeit nicht postet: Man kommt einfach total raus und weiß nicht mehr, was man als Einleitung schreiben soll und überhaupt, stockt einfach alles so ein wenig. Also rede ich nicht lange um den heißen Brei herum, denn ich woltle euch eigentlichvon diesem wirklich guten Scones-rezept erzählen, das ich vor einiger Zeit gefunden habe.
Das heißt, eigentlich habe ich es gefunden und ein wenig nach spontanem Gusto „gepimpt“. Und für so gut befunden, dass ich es mittlerweile bereits zum dritten Mal gemacht habe, nur habe ich beim 3. Mal Erdbeeren durch Heidelbeeren ersetzt. Und weil die Scones so gut sind, kann man sie eigentlich zum Frühstück ohne alles essen d.h. ohne Butter, Creme oder ähnlichem.
Ich habe die Mengen im Rezept halbiert und es reicht trotzdem für ca. 6 Scones.
Erdbeer-Kokos-Vollkorn-Scones
adaptiert von Leila Lindholm: Backen mit Leila
225 g Vollkornmehl
1 Prise Salz
60 g Kokosflocken (optional)
200 g Erdbeeren, geviertelt
1/2 TL Backpulver
60 g brauner Zucker
60 g kalte Butter
1 Ei
100 ml Milch
verquirltes Ei zum Bestreichen
brauner Zucker zum Bestreuen
Den Backofen auf 250 °C vorheizen.
Mehl, Salz, Backpulver, Kokosflocken und braunen Zucker vermischen.
Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den Fingern unter die Mehlmischung Reiben.
Ei und Milch verquirlen.
Feuchte und trockene Zutaten zu einem Teig zusammenfügen und am Schluss vorsichtig die Erdnbeeren dazukneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer ca. 3 cm dicken Scheibe formen und diese in 6 Teile schneiden.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit Ei bestreichen und zum Schluss mit braunem Zucker bestreuen.
Etwa 10 Min. auf mittlerer Stufe backen.
Lasagne mit Kürbis, Spinat und Ricotta Mai 12, 2011
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Meine Eltern sind aus einer Generation, für die zu einer Mahlzeit an einem besonderen Anlass Fleisch gehört. Die Menüfolge wurde in meiner Kindheit fast immer um die jeweilige Fleischsorte geplant, die vorgesehen war. Alles andere war nur hübsches Beiwerk, auf das man im Notfall auch verzichten konnte. Das heißt, meine Eltern hätten darauf verzichten können, ich nicht. Ich hatte nie eine besondere Vorliebe für Fleisch und daher kann ich ohne Übertreibung behaupten, dass ich mich seit jeher eher von Beilagen und Desserts ernähre. Bis heute fällt es mir schwer, die nötige Begeisterung an den Tag zu legen, wenn mein Papa mir stolz von einem besonders guten Stück Steak/Kotelett/Braten o.ä. erzählt, das für irgendeine Mahlzeit geplant ist. Wobei diese Ankündigungen selten geworden sind, denn vor einiger Zeit hat sich die Sisterella, die noch im Hotel Mama wohnt, offiziell zum Vegetarismus erklärt. Und seitdem, ich konnte es zunächst selbst kaum glauben, wird in meinem Elternhaus vorwiegend vegetarisch gekocht.
Und so auch am vergangenen Muttertag. Das heißt, eigentlich waren die Sisterella und ich zur Feier des Tages für das Menü zuständig, aber da meine liebe Schwester – getreu ihrem Studentendasein – bis zu Mittag schlief, habe ich in weiser Voraussicht dieses Projekt alleine in die Hand genommen. Und das gestaltete sich anfangs gar nicht so einfach, denn was kocht man denn in so einem Fall, wenn man vermeiden möchte, dass die anderen Familienmitglieder auf ihre Teller blicken und sich ein saftiges Steak darauf vorstellen?
Ich wurde mal wieder auf dem Naschmarkt fündig. Nachdem ich halbherzig zwischen einigen Rezepten hin- und herschwankte, beschloss ich, mich vor Ort spontan inspirieren zu lassen. Und als ich entdeckte, dass es auch im Frühjahr Kürbis gab, war die Entscheidung gefallen.
Zuerst die gute Nachricht: Dieses Rezept verlangt nach keiner langen Liste an Zutaten. Die Schlechte: Es ist logistisch gar nicht so einfach, eine offene Lasagne schön auf Teller anzurichten und das in einer derartigen Geschwindigkeit, damit sie nicht auskühlt bevor man sie servieren kann. Daher würde ich sie das nächste Mal, auch wenn es dann nicht so schön aussieht, in eine Auflaufform schichten und vor dem Servieren noch einmal 10-15 Min. ins Backrohr schieben, damit sie gleichmäßig warm ist. Achja, und das Rezept ist enorm sättigend. Obwohl es für 4 Personen angegeben ist, hätte es in unserem Fall fast für doppelt so viele Personen gereicht.
Lasagne mit Kürbis, Spinat und Ricotta
aus cook it – Vegetarisch
für 4-6 Personen
1 1/2 kg Butternusskürbis, in kleine Wüfel geschnitten
500 g Blattspinat
12 Lasagneblätter
500 g Ricotta
2 EL Obers (Sahne)
25g geriebener Parmesan
1 Prise geriebene Muskatnuss
Salz & Pfeffer
Olivenöl
Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Kürbisstücke bei mittler Hitze ca. 15 Min. dünsten. Eventuell zwischendurch etwas Wasser hinzufügen.
Den Spinat in kochendem Wasser 30 Sekunden blanchieren und dann in einem Sieb abtropfen lassen.
Lasagneblätter in Salzwasser bissfest garen und nebeneinander auf ein Geschirrtuch legen.
Ricotta, Obers, Parmesan, Spinat, Muskatnuss, Salz und Pfeffer in einer Pfanne bei schwacher Hitze wenige Minuten erhitzen und verrühren.
Laut Rezept soll man die Lasagneblätter direkt am Teller anrichten und abwechselnd Kürbiswürfel, Lasagneblatt, Ricotta-Spinat-Mischung, Lasagneblatt,… usw. aufeinander schichten. Ich würde beim nächsten Mal, wie erwähnt, zunächst eine Auflaufform einfetten und die Lasagne darin anrichten. Bei 180 °C ca. 10-15 Min. in den Backofen geben und erst dann anrichten.
Erdbeer-Biskuitrolle Mai 6, 2011
Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Obst, Süßes, Sommer, Spezielle Anlässe, Vegetarisch.Tags: Biskuit, Erdbeeren, leicht
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Die Sonne scheint, das Wochenende steht vor der Tür und eigentlich war der Plan, mich nach der Arbeit in meine Workout-Klamotten zu werfen und eine Runde Joggen zu gehen. Eigentlich. Im Endeffekt war die Aussicht, über den Naschmarkt zu spazieren, durch die Stände zu schmökern und für das Wochenende einzukaufen. Die Tatsache, dass ich den Großteils davon bei meinen Eltern verbringen werde und daher eigentlich eh gut versorgt bin, verdränge ich mal einfach.
Ich muss es ausnutzen, dass sich die dunkle Wolke namens Frühjahrsmüdigkeit, die in den letzten Wochen über mir geschwebt ist, endlich verzogen hat und ich wieder voller neuer Pläne und Energie bin. Was bietet sich da besser an, als für den bevorstehenden Muttertag etwas zu backen? ich bin noch auf der Suche nach Inspiration, aber bis dahin hätte ich schon einmal ein Rezept für euch, dass ich kürzlich für Ostern ausprobiert habe: Erdbeer-Biskuitrolle. Leicht, fruchtig, cremig – ideal für einen Frühlingsnachmittag (oder Morgen, Vormittag, was auch immer).
Erdbeer-Biskuitrolle
4 Eier
200 g Zucker
70 g Mehl
40 g Speisestärke
8 Blatt weiße Gelatine
350 g Erdbeeren
500 g Magertopfen (Quark)
2 EL Zitronensaft
1 EL Puderzucker
Zucker zum Stürzen
Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.
Die Eier trennen und die Eigelbe mit 4 EL heißem Wasser und 70 g Zucker schaumig rühren.
Eiweiß und 30 g Zucker steif schlagen und vorsichtig in die Eigelbmischung unterheben.
Stärke und Mehl durch ein Sieb hinzufügen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.
Im Backofen (Mitte) ca. 15 Min. backen, eventuell die Hitze reduzieren, bevor das Biskuit droht, zu braun zu werden.
Den Biskuitteig auf ein mit Zucker bestreutes Tuch stürzen.
Das Backpapier mit Wasser bestreichen und vorsichtig ablösen. Den Teig mit Hilfe des Tuchs aufrollen und auskühlen lassen.
Für die Creme zunächst die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen.
Die Erdbeeren pürieren und mit dem Quark und dem restlichen Zucker glatt verrühren.
Den Zitronensaft erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Evtl. etwas Erdbeerfülle dazugeben. Dann die Mischung zur Topfenmischung hinzufügen und verrühren.
Die Mischung kalt stellen.
Wenn der Biskuitteig ausgekühlt ist und die Füllung anfängt fester zu werden, den Teig auseinander rollen. Die Creme noch einmal kurz durchrühren und auf den Biskuit streichen.
Vorsichtig aufrollen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.
Die Biskuitrolle auseinander rollen. Sobald die Quarkcreme dicklich wird, mit dem Schneebesen durchrühren und auf den Biskuit streichen. Wieder aufrollen und mindestens 2 Std. kalt stellen.
Merry Christmas! Dezember 25, 2010
Posted by bellaskitchen in Diverses, laktosefrei, Obst, Sommer, Spezielle Anlässe, Weihnachten.Tags: bratapfel, curry-vanille-nüsse, einfach, gastgeschenk, geschenk, küche, marmelade, schnell, selbstgemacht, Weihnachten
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Zunächst einmal: Frohe Weihnachten euch allen! Ich hoffe, ihr verbringt, wie ich, schöne und erholsame Feiertage im Kreise eurer Lieben und lasst es euch gutgehen.
Das heutige Post hätte eigentlich schon vor Wochen entstehen sollen und eigentlich kommt sie wirklich schon viel zu spät, ich weiß. Ich hatte jetzt die Wahl: Entweder ganz fallen lassen, für in 11 Monaten schedulen oder trotzdem posten für den Fall, dass noch jemand auf der Suche nach einem nachträglichen „Last-Minute-Geschenk“ aus der Küche ist.
Und da man ja bekanntlich auch zu anderen Anlässen etwas schenkt bzw. auch mal Selbstgemachtes mibringt, habe ich beschlossen, meine aktuellen Favourites aus der Küche dennoch mit euch zu teilen. Auch auf die Gefahr hin, dass einige von euch jetzt wahrscheinlich stöhnen werden, weil sie, wie ich, nach dem Zucker-Butter-Koma der letzten Wochen nichts Süßes mehr sehen können und/oder mit Geschenken für die nächsten 12 Monate gar nichts mehr zu tun haben wollen.
Curry-Vanille-Nüsse
Rezept von Chefkoch.de
100ml Wasser
125g Zucker
1 Vanillestange
1/2 TL Currypulver
200g Nüsse (ich habe Cashews und geschälte, ganze Mandeln verwendet)
Das Wasser mit der ausgekratzen Vanillestange, dem Zucker und dem Currypulver zum Kochen bringen.
Wenn eine dickflüssige Masse entstanden ist, die Nüsse dazugeben und bei mittlerer Hitze solange kochen lassen bis die Flüssigkeit fast komplett verdampft ist und er Zucker die Nüsse mit feiner Kruste überzogen hat.
Darauf achten, dass die Nüsse nicht anbrennen!
Die heißen Nüsse auf Backpapier geben, so gut wie möglich teilen und auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen in luftdichte Dosen oder Gläser aufbewahren.
Bratapfel-Marmelade
Rezept adaptiert von Annik Wecker, Rezepte aus meiner Küche
1,2 kg Äpfel
70 g Mandeln, gestiftet
330 g Gelierzucker 3:1
1 TL Zimt
Saft 1/2 Zitrone
3 EL Amaretto
optional: 50 g Rosinen, einige Stunden in Rum eingeweicht (habe ich weggelassen, da die meisten Leute, die ich kenne, keine Rosinen mögen und ich kein Risiko eingehen wollte)
Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und zusammen mit dem Gelierzucker mindestens 60 Min. ziehen lassen.
Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz anrösten.
Die Apfelstücke mit dem Zimt (den Rosinen) und den Mandelstücken in einem Topf aufkochen lassen und den Amaretto hinzufügen. Noch weitere 5 Min. köcheln lassen bis die Apfelstücke weich sind. Entweder sofort in sterile Gläser füllen oder vorher noch kurz pürieren.
Marmeladegläser verkehrt in kaltes Wasser stellen und auskühlen lassen.
Ayurvedisches Kürbis-Curry November 21, 2010
Posted by bellaskitchen in Gemüse, Hauptgerichte, Herbst, Vegetarisch.Tags: Ayurveda, Curry, Kürbis
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Wie ich bereits erzählt hatte, habe ich vor kurzem mit einigen Freundinnen aus meinem Yogakurs ein ayurvedisches Abendessen veranstaltet. Nach den Hafer-Cookies möchte euch natürlich auch unser Hauptgericht nicht vorenthalten: Kürbis-Curry.
Bevor ihr jetzt denkt: Halt, sie hat doch schon einmal ein Kürbis-Curry Rezept gepostet, möchte ich euch versichern, dass dieses Rezept trotzdem in jedem Fall ein eigenes Post verdient.
Das Einzige, was sich unter Umständen als etwas schwierig erweisen könnte ist, die zugehörigen Gewürze aufzutreiben, wenn man nicht gerade einen gut sortierten Inder oder, wie in meinem Fall, den Wiener Naschmarkt in der Nähe hat. Aber es zahlt sich aus. Mir ist auch bewusst, dass gerade bei Gewürzen die Geschmäcker sehr stark variieren und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich gerade bei diesem Rezept bewährt hat, zum Schluss noch einmal individuell mit jenen Gewürzen nachzuwürzen, die man besonders gerne mag, denn das ursprüngliche Rezept ist eher recht mild.
Übrigens hat es mir aufgewärmt am nächsten Tag (sehr „unayurvedisch“, ich weiß!) fast noch besser geschmeckt, weil die Gewürze über Nacht ihr Aroma noch besser entwickelt haben und dem Ganzen eine komplett neue Note gegeben haben. Ich habe dann auch statt Basmatireis Dinkelreis verwendet, was dem Geschmack aber keinen Abbruch getan hat.
Achja: Und falls ihr euch wundert: Das Rezept sieht tatsächlich kein Curry vor, die gelbe Farbe kommt von Gelbwurz (=Kurkuma).
Ayurvedisches Kürbis-Curry
adaptiert von „Kochen nach Ayurveda“ von Pirc/Kempe
für 4-6 Personen
1 kg Kürbis, geschält und in kleine Stücke geschnitten
1 EL Ghee
1/2 frische, grüne Chilischote (alternativ: Chilipulver)
1 cm frischer Ingwer
1/2 TL ganzer, schwarzer Kreuzkümmel
1/4 TL Asa foetida (Gewürz)
1 TL brauner Zucker
1 TL Bockshornkleeblätter
1/4 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1 TL Gelbwurz (= Kurkuma)
1/4 TL gemahlener Kümmel
50 g gehackte Mandeln (alternativ: geriebene Mandeln)
230 ml heißes Wasser
etwas Salz
200 g Crème fraîche
einige Tropfen Zitronensaft
Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote waschen, entkernen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein raspeln.
Ghee in einem Topf erhitzen, Kreuzkümmel, Chili, Ingwer, Asa foetida und Zucker darin anbraten.
Nun die übrigen Gewürze, Kürbisstücke, die Mandeln und das heiße Wasser hinzufügen und das Ganze ca. 10-15 Min. zugedeckt köcheln lassen.
Salz, Crème fraîche und Zitronensaft hinzufügen, alles kurz aufkochen lassen und weitere 5 Min. bei geringer Hitze ziehen lassen. Nach Geschmack nachwürzen.
Als Beilage eignen sich zu Beispiel Reis mit gelben Linsen oder Naan-Brot.
Anmerkung: Ich habe das Rezept für das Foto zu Hause nachgekocht. Da ich keine Bockshornkleeblätter daheim hatte, habe ich stattdessen Bockshornkleegewürz verwendet (daher keine schwarzen Punkte auf dem Bild). Im Original hat es mir aber besser geschmeckt, daher habe ich dies auch im Rezept so angegeben.
Vollkorn-Zwetschkenkuchen Oktober 26, 2010
Posted by bellaskitchen in Backen, Herbst, Kuchen, Obst, Süßes, Vegetarisch.Tags: Backen mit Leila, Biskuit, Kuchen, Leila Lingholm, Pflaumen, Zwetschgen, Zwetschken
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Ich kann gar nicht glauben, dass schon wieder Herbst ist. Das heißt, eigentlich schon fast wieder Winter. In den Buchgeschäften und Zeitschriften kommt man den Weihnachtsrezepten schon fast gar nicht mehr aus und ich muss zugeben, dass ich auch gelegentlich, wenn es draussen besonders unfreundlich und kalt ist, fast schon so etwas wie weihnachtliche Vorfreude verspüre. Aber nur gelegentlich. Die meiste Zeit überwiegt eher der Frust darüber, dass ich unter der Woche kaum noch Tageslicht sehe und seit Wochen meinen Schnupfen nicht los werde.
Gestern war so ein Tag. Geplant war eigentlich ein ruhiger „Fenstertag“ im Büro (in Österreich ist heute Nationalfeiertag) und dann vielleicht noch ein kleiner Shoppingtrip, gefolgt von einem netten Cocktail als Abendprogramm. Tatsächlich bin ich gegen 20h aus dem Büro gestolpert, wo mich eiskalter Wind und Regen begrüßten. Ich war einfach nur froh, daheim in meine kuschelige Jogginghose zu schlüpfen und mit einem heißen Tee meine Finger aufwärmen zu können und abzutauchen.
Nun ja, nicht ganz. Ein wenig Tatendrang überkam mich dann doch noch. Denn plötzlich wusste ich genau, wie ich dem Abend wenigstens noch ein bisschen so etwas wie einen netten Ausklang verleihen konnte: Backen. Zwetschkenkuchen, um genau zu sein. Und als dann der Duft von Zimt und Mandeln durch meine Wohnung wehte, war dann die Welt schon wieder fast so etwas wie in Ordnung.
Vollkorn-Zwetschkenkuchen
adaptiert von Leila Lindholm, Backen mit Leila
für 1 Backblech
800 g Zwetschken
4 Eier
260 g Zucker
1Pkg. Vanillezucker
70 g Butter
150 ml Milch
260 g Vollkornmehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
Mandelblättchen
Butter und Semmelbrösel zum Einfetten
Zwetschken waschen, entkernen und halbieren.
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Ein Backblech mit Butter einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
Die Butter schmelzen und mit Milch verrühren. Dann unter die Eimasse rühren.
Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und vorsichtig unter den Teig rühren.
Den Teig auf das Backblech füllen und gleichmäßig verteilen.
Dann die Zwetschken darauf verteilen und mit Mandelblättchen bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten backen.
Den Kuchen leicht abkühlen lassen und noch leicht warm servieren.
Einfaches Kürbisrisotto September 26, 2010
Posted by bellaskitchen in Gemüse, Hauptgerichte, Herbst, Vegetarisch.Tags: einfach, Hokkaido, Kürbis, Risotto
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Heute war mein erster richtig „freier“ Tag seit langem. Frei vor allem in jener Hinsicht, dass ich den ganzen Tag zu meiner alleinigen Verfügung habe – ohne Termine, ohne Verpflichtungen, ohne Druck. Sogar das Wetter schreit förmlich danach, dass man sich einfach nur einen gemütlichen Tag macht. Und genau das mache ich. Und heute war der erste Tag seit langem, an dem ich wieder richtig Lust hatte, den Herd anzuwerfen und etwas zu kochen.
Was würde sich da besser eignen als der Hokkaidokürbis, den mir die Lieblingscousine letzten Sonntag geschenkt hat, als ich ihr bei den Vorbereitungen für ihr Buchclub-Dinner Gesellschaft geleistet habe? Ich habe damals übrigens auch noch ein Stück Zwetschenkuchen mitbekommen, aber der hat naturgemäß nicht lange überlebt.
Heute stand ich also etwas unvorbereitet in meiner Küche und überlegte mir, wie ich das Teil am besten verwerten sollte. Die erste Intuition war natürlich meine heiß geliebte Kürbissuppe, aber dann entschied ich mich doch dafür, etwas Neues auszuprobieren: Kürbisrisotto. Wobei ich gleich vorweg nehmen muss: Jeder Italiener würde vermutlich gleich protestieren, dass mein Risotto natürlich kein „richtiges“ Risotto ist. Stimmt! Es fehlen, die Zwiebel, der Weißwein und natürlich die Butter zum Schluss. Aber es schmeckt trotzdem himmlisch. Und ist das perfekte Herbstgericht.

Einfaches Kürbisrisotto
3-4 Portionen
500 g Hokkaidokürbis, in kleine Stücke geschnitten
200 g Risottoreis (Arborio)
1 TL Butter
1 TL Olivenöl
400 ml Gemüsebrühe
Thymian
Muskat
Salz & Pfeffer
Feta od. Parmesan zum Garnieren
In einem Topf Butter und Olivenöl erhitzen. Die Kürbisstücke wenige Minuten darin anschwitzen lassen.
Den Reis hinzufügen und kurz durchrühren, dann mit ca. die Hälfte der Gemüsebrühe aufgießen.
Mit Thymian, Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Bei leichter Hitze ca. 15-20 köcheln lassen und regelmäßig umrühren.
Sobald die Brühe aufgesaugt ist, Brühe nachgießen.
Wenn der Reis durchgekocht ist, noch einmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen und gleich servieren.
Je nach Belieben mit Feta oder Parmesan garnieren.








