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Soup Week Part III – Süßkartoffel-Linsen-Suppe Februar 6, 2010

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Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Rezept wirklich posten soll, schließlich ist mein letztes Süßkartoffel-Suppen Rezept noch gar nicht allzu lange her. Und ich kann es verstehen, wenn einigen von euch jetzt das Gähnen kommt. Wirklich, ich bin nicht böse. Aber …

… diese Suppe war andererseits wiederum zu gut um sie euch einfach vorzuenthalten. Das Gute daran ist, dass man durch die Linsen fast so etwas wie eine vollständige, ausgewogene Mahlzeit – inklusive Proteine und Kohlenhydrate – bekommt. Das heißt, man braucht nicht einmal einen Gedanken daran verschwenden, was man dazu essen soll, sondern muss eigentlich wirklich nur 1 Topf schmutzig machen (ein schlagendes Argument, wenn man wie ich keinen Geschirrspüler hat).

Süßkartoffel-Linsen-Suppe
adaptiert von BBC Good Food

für 6 Personen

1 TL Curry Pulver
1 EL Kokosöl
1 Apfel, geschält, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
2 Knoblauchzehen
1 Stück (ca. daumengroß) Ingwer
800 g Süßkartoffeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
1,4 l Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
etwas Limettensaft
Salz & Pfeffer
optional: frischer Koriander zum Servieren

Kokosöl in einem großen Topf erwärmen. Apfel- und Süßkartoffelstücke und Knoblauch mit dem Currypulver dazugeben und einige Minuten dünsten. Die Linsen hinzufügen und eine Minute mitdünsten.
Mit Brühe aufgießen und den frisch geriebenen Ingwer hinzufügen.
Etwa 25 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab pürieren und mit etwas Limettensaft abschmecken. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Eventuell mit frischem Koriander (hatte ich leider nicht daheim) servieren.

Soup Week Part II – Karotten-Ingwer-Suppe Februar 2, 2010

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Diese Suppe ist so einfach, dass ich mich fast gar nicht traue, das Rezept hier zu posten. Aber ich liebe diese Suppe, so simpel sie auch ist. Oder vielleicht gerade deshalb. Und Ingwer wärmt so schön von innen.


Karotten-Ingwer Suppe

für 4 Personen

ca. 750 g Karotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten
1 EL Kokosöl
ca 800 ml Gemüsebrühe
1 Stk. (ca. 1 cm) Ingwer
optional 1 Schuss Orangensaft
1 Prise Kurkuma
Salz & Pfeffer

Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die klein geschnittenen Karotten darin einige Minuten dünsten.
Mit so viel Brühe aufgießen, dass alle Karottenstücke bedeckt sind.
Den frisch geriebenen Ingwer hinzufügen und für ca. 25 Min. köcheln bis die Karotten weich sind. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Pürierstab pürieren.
Nach Geschmack mit mehr Ingwer und einem Schuss Orangensaft abschmecken.

Soup Week Part 1 – Kichererbsen-Lauch-Suppe Januar 30, 2010

Posted by bellaskitchen in Dinner for One, Hauptgerichte, Suppe, Süßes, Vegetarisch, laktosefrei.
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Während ihr dies lest, sitze ich vermutlich gerade auf einer Schihütte in den Salzburger Bergen und genieße meinen Kaiserschmarren oder meine heiße Schokolade. Oder ich friere mir auf einem Schilift den Allerwertesten ab.

Ich wollte mich aber nicht in den Urlaub verabschieden und euch hier ohne irgendetwas zurück lassen. Doch gleichzeitig bin ich etwas in der Zwickmühle. Wie schon erwähnt war ich in letzter Zeit nicht sehr kreativ in der Küche. Um ehrlich zu sein, sah mein Alltag eher so aus, dass ich irgendwann spät abends nach Hause gekommen bin und es mir noch mit einem Teller Suppe auf dem Sofa bequem gemacht habe und mir ein bis zwei Folgen Lipstick Jungle reingezogen habe, bevor der Tag dann eigentlich eh schon wieder vorbei war. Langweilig, ich weiß.

Suppe ist für mich eines der ultimativen “Comfort Foods”. Leicht, idealerweise cremig und warm. Und was noch wichtiger ist: Suppe lässt sich perfekt einfrieren und nach Bedarf schnell aufwärmen. Und gerade im Winter, wenn es draussen kalt und ungemütlich ist, hat es, finde ich, etwas sehr Beruhigendes drinnen etwas Heißes zu löffeln.

Deshalb stehe ich jetzt mit drei Suppen-Rezepten da, die ich in letzter Zeit ausprobiert habe, aber mit nichts, was ich zur Abwechslung dazwischen streuen könnte. Und darum erkläre ich die kommende Woche hiermit offiziell zur Soup Week. Ich verspreche, danach ist es fürs Erste mal vorbei mit Suppenrezepten und ich werde meinen Pürierstab irgendwo ganz weit hinten ins Regal verbannen.

Also lasst uns starten mit ….

Kichererbsen-Lauch-Suppe
adaptiert von Kochen mit Jamie Oliver

für 6 Personen

2 große (ca. 600 g) Lauchstangen
1 Dose (400 g) Kichererbsen
1 EL Olivenöl
1 TL Butter
1 mittelgroße Kartoffel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, geschält und in kleine Scheiben geschnitten
850 ml Gemüsebrühe
etwas Parmesan
Salz & Pfeffer

Olivenöl und Butter in einem großen Topf erwärmen. Lauch, Kartoffeln und Knoblauch mit einer Prise Salz dünsten, bis der Lauch weich ist. Die abgeseihten und unter klarem Wasser abgespülten Kichererbsen hinzufügen und eine Minute mitdünsten.
Mit zwei Drittel Brühe angießen und ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln.
Ich habe mich an Jamie’s Tipp gehalten und die Hälfte der Suppe kurz beiseite gestellt um die nur die Hälfte der Suppe zu pürieren. Man kann allerdings natürlich auch alles pürieren, wenn man es gerne cremig hat.
Nach Geschmack mit dem Rest der Brühe aufgießen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit grob geriebenem Parmesan bestreuen.
Jamie empfiehlt noch einen herzhaften Schuss Olivenöl zum Schluss, den ich allerdings weggelassen habe.

Salat mit Spinat, Granatapfel und Ziegenkäse Januar 29, 2010

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Sie ist zehn Jahre älter als ich und seit ich denken kann war die Lieblingscousine, besser bekannt als Retailtherapist, ein Vorbild für mich. Schon als Kind habe ich ihre kreative Ader bewundert und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich die von ihr gemalten Bilder im Haus meiner Großeltern bewundert habe und davon überzeugt war, dass diese künstlerischen Gene an mir vorbei gegangen waren. Sie war diejenige, die mich erstmals von der Coolness von Levi’s Jeans (und vor allem, wie man sie richtig ausspricht) überzeugt hat und hat keinen unwesentlichen Beitrag daran gehabt, dass ich mit 16 unbedingt eine Vespa haben wollte – und keine andere Marke. Und nicht zuletzt war sie es, die mich das erste Mal mit dem Phänomen “Blog” bekannt gemacht hat.

Auch wenn wir in vielerlei Hinsicht sehr verschieden sind, ist sie immer noch eine Inspiration für mich. Und ich hoffe, dass das auch so bleiben wird. Heute ist ihr Geburtstag und daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, ihr auf diesem Weg

Happy Birthday!

zu sagen. Und passend dazu heute ein Rezept mit euch teilen, zu dem sie mich ebenfalls inspiriert hat – obwohl ich es etwas abgewandelt habe.

Salat mit Spinat, Granatapfel und Ziegenkäse

für 4 Personen

200 g Ziegenkäse
120 g Babyspinat
1 Granatapfel
Balsamico al Limone
Olivenöl
etwas Honig
etwas Granatapfelsaft (optional)
Salz & Pfeffer

Granatapfel in der Mitte durchschneiden und die Kerne herausnehmen.
Granatapfelkerne mit dem Babyspinat und dem in kleine Stücke geschnittenen Ziegenkäse vermischen.
Aus Balsamico, Olivenöl, Granatapfelsaft und Honig ein Dressing rühren und mit dem Salat vermischen.
Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Asiatischer Wok mit Lachs und Reisnudeln Januar 21, 2010

Posted by bellaskitchen in Fisch, Gemüse, Hauptgerichte.
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Eine Kollegin hat mir kurz vor Jahreswechsel prophezeit, dass ich jetzt in eine “Saturn-Phase” komme, eine Information die sie mit einem vielsagenden und gleichzeitig mitleidigen Blick untermalte. Da ich nicht gerade zu den Hobby-Astrologen zähle (seitdem mir alle Jahreshoroskope für 2009 eine wahre Glückssträhne vorhergesagt hatten und die Realität sich – ich drücke es mal vorsichtig aus – eher am anderen Ende der Glücksskala bewegte, habe ich Horoskopen sowieso komplett abgeschworen), war mir nicht unbedingt klar, was das bedeutete. Doch dann fiel mir ein, dass auch Polly Adler einmal den ”Saturn, den depperten” erwähnte … und mir schwante Böses. Meine Kollegin klärte mich dann auf, dass mir offenbar schwere Zeiten bevorstünden – und zwar gleich bis 2012 oder so.

Ich hoffe mal, dass diese Prophezeiung sich genauso bewahrheitet, wie die mit meiner Glücksphase, aber um für die bevorstehenden Turbulenzen in jedem Fall gerüstet zu sein, habe ich 2010 wieder mit Yoga begonnen, Bikram Yoga um genau zu sein. 2 bis 3 Mal in der Woche schwitze ich jetzt für 90 Minuten Blut und Wasser in einem netten, kleinen Yogasstudio um meinem Körper und meiner Seele etwas Gutes zu tun. Und ich muss zugeben: Es hilft. In all dem Stress und Trubel, der mich in letzter Zeit umgibt, fühlen sich meine Yogastunden wie kleine Inseln der Seligkeit an, die weit weg von meinem Alltag sind.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Weil ich meine freien Stunden in den letzten Tagen mit diversen Asanas verbracht habe, sind mein Kühlschrank leer und mein Ofen kalt geblieben. Ich hoffe nur, ihr habt Nachsehen mit mir und gelobe, dass das nicht ewig so bleiben wird.

Aber trotzdem möchte ich heute ein Rezept mit euch teilen, das sich – abgesehen vom Schneiden – innerhalb weniger Minuten zubereiten lässt und trotzdem toll schmeckt und vielseitig ist.

Asiatischer Wok mit Lachs und Reisnudeln

für 2 Portionen

1 Brokkoli
1 Paprika, in kleine Stücke/Streifen geschnitten
2 Lachsfilets, in Würfel geschnitten
2 Stangen Frühlingszwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
60 g getrocknete Reisnudeln
2 Knoblauchzehen
2 TL frisch geriebener Ingwer
1 EL Sojasauce
1 TL Kokosöl
1 TL Sesamöl
1 EL Reisessig
Salz und Pfeffer

Den Brokkoli 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren. Mit kaltem Wasser übergießen und in kleinere Röschen schneiden.
Die Reisnudeln ca. 3 Minuten in kochendes Wasser geben.
In der Kokosfett in einer Wokpfanne erhitzen und Ingwer und Knoblauch 30 Sekunden braten. Die Lachsstücke dazugeben und 2 Minuten anbraten lassen.
Paprika und Brokkoli hinzufügen und weitere 2 Minuten braten.
Zum Schluss Reisnudeln, Frühlingszwiebel, Sojasauce und Reisessig dazugeben und weitere 2 Minuten braten.
Mit etwas Sesamöl beträufeln und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis-Curry mit Kichererbsen Januar 13, 2010

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Es ist jedes Mal auf’s Neue verblüffend, wie schnell man sich im Uraub an den entspannten Tagesrhythmus gewöhnt und wie lange es umgekehrt danach wieder dauert, in den “Arbeitsmodus” zurückzuschalten. Seit dem Ende meines wohlverdienten Weihnachtsurlaubes laufe ich jedenfalls mit einem permanenten Schlafdefizit durch die Gegend und so ein Arbeitstag fühlt sich an wie ein einziger Kraftakt.

Um ehrlich zu sein hatte ich daher in den letzten Tagen keine große Lust zu kochen und noch weniger, mich nach der Arbeit noch an den Computer zu setzen, selbst wenn es sich um mein nagelneues, wunderschönes Macbook handelt – ihr seht also, die Lage ist ernst. Aber der Mensch muss nun einmal etwas essen und was passt da besser als etwas Warmes, Exotisches, das die Lebensgeister wieder erweckt. Oder sich zumindest gut auf der Couch löffeln lässt.

Kürbis-Curry mit Kichererbsen
adaptiert von BBC GoodFood

1 EL Pflanzenöl
2 EL Currypulver (oder Currypaste)
1 Zwiebel, klein gehackt
5-6 Kardamom-Kapseln
ca. 1 kg Kürbis (z.B. Muskat, Hokkaido), in Würfel geschnitten
250 ml Gemüsebrühe
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
1 Dose (400 g) Kichererbsen, abgetropft
Saft 1 Limette
1 Handvoll Minze

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Karamom und Curry einige Minuten sautieren.
Dann die Kürbisstücke hinzufügen und umrühren.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und zum Kochen bringen.
Die Kichererbsen hinzufügen und das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
Zum Schluss den Limettensaft hinzufügen.
Kurz vor dem Servieren mit Minze garnieren.

Als Beilage eignen sich zum Beispiel Naan Brot (am besten warm) oder Reis.

Salade Exotique à la Noix de Coco (Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen) Januar 7, 2010

Posted by bellaskitchen in Beilagen, Gemüse, Obst, Salat, Vegetarisch.
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Pünktlich mit dem Ende der Weihnachtszeit und Beginn jener Phase des Winters, in der man sich jetzt wirklich schon auf den Frühling freut, weil man jetzt – ohne romantischer Weihnachtsbeleuchtung – ja absolut keinen Schnee und schon gar keine Kälte mehr braucht, zieht natürlich der Winter ins Land.

Ich versuche wirklich das Positive zu sehen, aber das fällt mir gerade sehr schwer. Der Gedanke, morgen mit dem Auto durch die Stadt zu fahren und Parkplatz suchen zu müssen, die Kälte, die mich den ganzen Tag verfolgt und meine Finger und Zehen sogar im Büro blau anlaufen lässt … das Verlassen des kuscheligen Bettes wird da in der Früh wirklich zur Kraftprobe.

Und als ob das alles noch nicht so schon dramatisch genug wäre, fallen jetzt auch noch die Weihnachtsbäckereien und der Glühwein weg, mit dem man sich unter “normalen” Umständen den Tag versüßen würde. Denn die Feiertage sind vorbei und mit dem neuen Jahr kommt auch die Gewissheit, dass es jetzt wieder an der Zeit wäre, mehr Vitamine, aber weniger Butter und Zucker zu sich zu nehmen, wenn man bis zum Sommer wenigstens ansatzweise so etwas wie eine Bikini-Figur haben möchte.

Als ich kürzlich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk von mir an mich durchblätterte (ich liebe dieses Buch, es hat schon jetzt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen), blieb mein Blick an einem Rezept hängen, das förmlich nach Vitaminen schrie und mir trotzdem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ: Salade Exotique à la Noix de Coco (Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen).

Ich hatte leider nicht alle der angegebenen Zutaten bei der Hand und habe daher etwas improvisiert, was dem Geschmack aber keinerlei Abbruch getan hat. Die Kombination aus süß, pikant und fruchtig lässt einen einerseits vom nächsten Urlaub träumen, wärmt aber andererseits auch von innen – etwas, das man in Zeiten wie diesen nicht genug hervorheben kann. Ja, dieser Salat zaubert einem einfach ein Lächeln ins Gesicht und ist dabei erstaunlich schnell zuzubereiten und erfordert keine außergewöhnlichen Zutaten.

Salade Exotique à la Noix de Coco
(Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen)

adaptiert von Danyel Couet’s “Das Paris Kochbuch – Kulinarische Weltreise durch die Quartiere”

für 2 Personen

1/2 Ananas, fein gewürfelt
1 (Habanero-) Chili, entkernt und gehackt
Kerne von 1 Granatapfel
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
3 EL Kokosraspeln
2 EL Limettensaft
1 TL Kokosöl
Salz und Pfeffer

Limettensaft und Kokosöl zu einem Dressing rühren.
Mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe den Salat pur als Abendessen gegessen, er eignet sich aber auch sehr gut als Beilage zu gegrillten Speisen oder Eintöpfen.

Gâteau au chocolat fondant (Schokoladentorte) Januar 2, 2010

Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Spezielle Anlässe, Süßes.
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So gerne ich koche und backe, irgendetwas treibt mir bei dem Gedanken an Torten – vor allem für besondere Anlässe – den Angstschweiß auf die Stirn. Und nein, ich rede dabei nicht von den Millionen an Kalorien und Tonnen an Butter. (Was das betrifft, entsprach die Torte, die ich zu A’s Geburtstag gemacht habe aber allen Klischees.) Sondern viel mehr vom Erfolgsdruck, der dann auf mir lastet und dem unguten Gefühl in der Magengegend, dass daraus resultiert, dass man bei Torten und Kuchen erst dann bemerkt, dass etwas schief gelaufen ist, wenn es schon zu spät ist – nämlich dann, wenn das besagte Teil im Kreise aller angeschnitten wird. Ein Albtraum-Szenario. Schließlich kann man Torten ja nicht im Vorfeld anschneiden und vorkosten, ob man sie wirklich guten Gewissens Freunden und Verwandten vorsetzen kann.

Und es ist auch irgendwie ein Teufelskreis: Da ich kaum Torten backe (wer bäckt schon eine Torte mal einfach so für sich selbst?), habe ich auch kein Repertoire an “sicheren” Rezepten, auf die ich in solchen Situationen zurückgreifen kann. Daher muss ich etwas Neues ausprobieren, was den Unsicherheitsfaktor natürlich noch einmal multipliziert.

Also habe ich, als ich A versprach, eine Torte für Ihre Geburtstagsfeier zu backen, das Nächstbeste in dieser Situation gemacht: nämlich auf ein bewährtes Rezept von jemand anderem zurück gegriffen. Und wer käme da am besten in Frage, als diese Dame? Die Wahl fiel dann nicht mehr schwer: Die Torte trägt den vielversprechenden Beinamen “Winning-Hearts-and-Minds Cake” und aus Molly’s Buch (in das es das Rezept ebenfalls geschafft hat) weiß ich, dass das sogar ihre Hochzeitstorte war.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer einen “leichten” Schokoladenkuchen sucht, ist hier falsch. Wir reden hier von einem Kuchen, der schon eher einer Schokoladecreme in Kuchenform gleich kommt und fast ganz ohne Mehl auskommt. Aber wer keine Angst vor Butter und Schokolade hat und bei dem Gedanken an eine cremige Schokoladetorte, die förmlich auf der Zunge zergeht, ebenfalls ins Träumen kommt, der sollte jetzt schon einmal Stift und Papier bereit legen.

Gâteau au chocolat fondant (Schokoladentorte)
von Orangette bzw. A Homemade Life von Molly Wizenberg

für eine 23 cm Springform

220 g dunkle Schokolade (gute Qualität zahlt sich hier wirklich aus!)
220 g Butter
250 g Feinkristallzucker
5 große Eier
1 1/2 EL Mehl

Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Springform mit ca. 23cm Durchmesser einfetten. Den Boden mit Backpapier belegen und auch dieses einfetten.

Butter und Schokolade in kleine Stücke schneiden und über einem Wasserbad schmelzen. Dabei immer wieder umrühren. Dann den Zucker hinzufügen und cremig rühren. Dann die Mischung etwas abkühlen lassen.

Wenn die Masse abgekühlt ist, nach und nach die Eier unterrühren. Dazwischen immer gut durchrühren. Am Schluss das Mehl dazugeben.

Die Masse in die Springform füllen und im Backrohr ca. 25-35 Min. backen. Der Kuchen ist normalerweise recht “wabbelig” und man merkt, dass er fertig ist, wenn er in der Mitte etwas weniger “wabbelt” (sorry, mir fehlt ein besseres Wort, um diesen Zustand zu beschreiben).

Nicht schrecken, die Torte fällt, wenn sie abkühlt etwas zusammen, das ist ganz normal. Außerdem ist sie auch etwas filigran, daher erfordert das stürzen auf die Tortenplatte etwas Vorsicht. Ich habe sie einfach gestürzt und dann mit Staubzucker bestreut, um Unebenheiten zu verdecken.

Mit etwas Schlagobers (Schlagsahne) oder pur servieren.

Silvester Menü 2009 Januar 1, 2010

Posted by bellaskitchen in Fisch, Hauptgerichte, Spezielle Anlässe, Süßes.
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Ich hoffe, Ihr hattet alle einen wunderschönen Start ins neue Jahr und der Kopf brummt heute nicht allzu sehr.

Um ehrlich zu sein finde ich Silvester und das ganze Tamtam, das darum gemacht wird, ziemlich nervig. Eine meine ersten Erkenntnisse war, dass erzwungene Parties und Festivitäten (fast) niemals das halten, was man sich davon verspricht. Die besten Erinnerungen in meinem Leben verbinde ich mit ungeplanten, spontanen Ereignissen. Aber andererseits muss man die Feste auch feiern, wie sie fallen und eines ist Silvester in jedem Fall: eine gute Gelegenheit, sich und seine Lieben mal so richtig zu verwöhnen.

Und so sah mein Silvester Menü für unsere kleine, aber feine Runde gestern wie folgt aus: Krabbentatar mit marinierten Avocados, Safranrisotto mit Minze und Garnelenspießen und als Dessert Kürbiskernparfait. Klingt vielleicht aufwendig, ist aber erstaunlich gut vorzubereiten, sodass alles sehr entspannt gelaufen ist. Einzig das Risotto und die Garnelen habe ich erst zubereitet als meine Gäste bereits da waren, da dies sofort serviert werden muss.

Die Rezepte für Vorspeise und Hauptgang stammen aus einem Kochbuch aus einer Serie, die die Zeitung Österreich vor einiger Zeit als Beilage herausgegeben hat, genau genommen aus dem Band von Fabio Giacobello, Eigentümer des Wiener Edel-Italieners Fabios.

Ich hatte meine SLR leider nicht dabei, daher stammen die Fotos von der “normalen” Digicam meiner Freundin A.

Krabbentatar mit marinierten Avocados

für 4 Personen

250 g Krabbenfleisch
1 EL Crème fraiche
Saft 1/2 Zitrone
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
2 Avocados
Für das Dressing:
2 EL Pistazien
1 EL Champagneressig oder Weinessig (ich habe Weißweinessig verwendet)
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Kapern (habe ich weggelassen)

Krabbenfleisch in kleine Stücke schneiden und harte Stücke entfernen.
Mit 1 EL Crème fraîche, dem Saft von 1/2 Zitrone und den Gewürzen marinieren. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Avocados schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft marinieren.
Für das Dressing Pistazien, Essig, Olivenöl und Gewürze pürieren oder im Mörser zerkleinern.
Avocados auf Tellern anrichten und das Krabbenfleisch darauf drapieren. Dressing rundum geben und wenn gewünscht mit Essigkapern dekorieren.
Dazu eignen sich (Baguette-)Brötchen.

Safranrisotto mit Minze und Garnelenspießen

für 4 Personen

4 rohe Garnelenspieße
Olivenöl
Petersilie
Salz
Pfeffer
Für das Risotto
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
1/8 l Weißwein
½ l Geflügelfond
20 Safranfäden
Parmesan
Butter
2 EL Minzeblätter
1 Tomate
Salz
Pfeffer

Für das Risotto Schalotten klein schneiden und in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Den Reis zugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit Wein ablöschen und so lange köcheln, bis der Reis den Wein aufgesogen hat. Einen Schuss heiße Brühe dazugießen und den Safran hinzufügen. Reis unter Rühren auf geringer Hitze köcheln lassen und nach und nach weiteren Fond zugießen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat.
Sobald der Reis nur noch leicht bissfest ist, 2 EL geriebenen Parmesan und 1 bis 2 EL kalte Butter einrühren, damit das Risotto eine cremige Konsistenz erhält.
Tomate kreuzweise einschneiden, einige Sekunden in kochendes Wasser geben und dann sofort kalt abschrecken. Die Haut abziehen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den klein gehackten Minzeblättern zum Risotto geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Garnelenspieße unter fließendem Wasser gut waschen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Garnelenspieße einige Minuten auf beiden Seiten braten. Mit Petersilie bestreuen und mit dem Risotto auf Tellern anrichten.

Tipp: Bei der Zubereitung von Risottoreis immer heiße Flüssigkeit hinzufügen, damit es eine sämige Konsistenz bekommt.

Kürbiskernparfait

Repezt von Johann Lafer

für 4 Personen

50 g Kürbiskerne
50 g (Kristall-)Zucker
2 Eigelbe
30 g Staubzucker
1 EL Kürbiskernöl
250 ml Schlagobers (Sahne)

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten und dann herausnehmen. Kristallzucker in die heiße Pfanne geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren. Achtung: Nicht umrühren sonst bleibt alles am Löffel kleben. Die Kürbiskerne zum Zucker geben und kurz durchmischen. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und auskühlen lassen. Im Anschluss mit einer Küchenmaschine zerkleinern.

Eigelb und Staubzucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und dann über kaltem Wasser weiter schlagen bis sie kalt ist. Den zerstoßenen Kürbiskrokant mit dem Kürbiskernöl zur Eimasse hinzufügen.
Den Schlagobers steif schlagen und unter die Eimasse heben.
Vier – am besten im Gefrierfach vorgekühlte Förmchen – mit Klarsichtfolie auslegen und mit Parfaitmasse füllen. Mindestens 4 Stunden im Gefrierfach kühlen.

Tipp: Falls sich das Parfait nicht stürzen lässt, am besten die Förmchen kurz in heißes Wasser stellen.

Maroni Soufflé à la Toni Mörwald Dezember 27, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Süßes, Vegetarisch.
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Ich hoffe, Ihr habt alle wunderschöne Feiertage im Kreise eurer Lieben verbracht.

Weihnachten zeichnet sich ja vor allem auch immer durch eines aus: Essen. Wie man es dreht und wendet, fast alle Aktivitäten an Weihnachten (abgesehen vom Geschenke auspacken) drehen sich irgendwie darum. Ich versuche mich generell von der Einstellung “jetzt schlemmen, später kasteien” – oder umgekehrt – zu lösen und glücklicherweise habe ich es auch heuer geschafft während der Weihnachtszeit eine gewisse Balance zu halten. Was selbstverständlich nicht heißt, dass ich um die süßen Seiten des Lebens einen Bogen gemacht habe: zum Beispiel um dieses Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald.

Meine Mama hat das Rezept aus einer der letzten Woman-Ausgaben und da wir Frauen der Familie alle verrückt nach Maroni sind, stand es natürlich außer Frage, dass wir dieses Rezept ausprobieren mussten.

Zugegeben, es ist etwas aufwändiger als vergleichsweise zum Beispiel ein einfacher Kuchen. Man überlegt sich schon zweimal, ob man zum Schmelzen von 20 g Schokolade wirklich zwei Töpfe schmutzig machen soll. Aber man weiß, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, wenn im Anschluss jeder andächtig seinen Löffel durch den zarten Teig gleiten lässt und zufrieden die Augen verdreht, wenn dieser dann förmlich auf der Zunge zergeht.

Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald

Rezept aus Woman

für 4 Portionen

50 g Butter
3 Dotter
1 Prise Salz
20 g Schokolade
60 g Kastanienreis
3 Eiweiß
40 g Puderzucker
30 g Mandeln, gerieben
10 g Semmelbrösel

Backrohr auf 200°C vorheizen.

Butter, Dotter und Salz schaumig rühren.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen (Anleitung siehe auch hier) und mit dem Kastanienreis zur Buttermasse untermengen.

Eiweiß steif schlagen und dann den Zucker unterrühren. Vorsichtig unter die Butter-Schokoladenmasse heben.

Zum Schluss Mandeln und Brösel untermengen.

Die Masse in 4 kleine gebutterte Förmchen füllen.

Laut Rezept soll man die Soufflees 20 Min. im Wasserbad garen – bei mir hat es allerdings ca. 10-15 Min. länger gedauert. Am besten einfach regelmäßig mit einem Holzstäbchen kontrollieren ob das Innere noch flüssig ist.

Dazu passen auch sehr gut Kirschen oder Sabayon (Zabaione).