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Maroni Soufflé à la Toni Mörwald Dezember 27, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Süßes, Vegetarisch.
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Ich hoffe, Ihr habt alle wunderschöne Feiertage im Kreise eurer Lieben verbracht.

Weihnachten zeichnet sich ja vor allem auch immer durch eines aus: Essen. Wie man es dreht und wendet, fast alle Aktivitäten an Weihnachten (abgesehen vom Geschenke auspacken) drehen sich irgendwie darum. Ich versuche mich generell von der Einstellung “jetzt schlemmen, später kasteien” – oder umgekehrt – zu lösen und glücklicherweise habe ich es auch heuer geschafft während der Weihnachtszeit eine gewisse Balance zu halten. Was selbstverständlich nicht heißt, dass ich um die süßen Seiten des Lebens einen Bogen gemacht habe: zum Beispiel um dieses Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald.

Meine Mama hat das Rezept aus einer der letzten Woman-Ausgaben und da wir Frauen der Familie alle verrückt nach Maroni sind, stand es natürlich außer Frage, dass wir dieses Rezept ausprobieren mussten.

Zugegeben, es ist etwas aufwändiger als vergleichsweise zum Beispiel ein einfacher Kuchen. Man überlegt sich schon zweimal, ob man zum Schmelzen von 20 g Schokolade wirklich zwei Töpfe schmutzig machen soll. Aber man weiß, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, wenn im Anschluss jeder andächtig seinen Löffel durch den zarten Teig gleiten lässt und zufrieden die Augen verdreht, wenn dieser dann förmlich auf der Zunge zergeht.

Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald

Rezept aus Woman

für 4 Portionen

50 g Butter
3 Dotter
1 Prise Salz
20 g Schokolade
60 g Kastanienreis
3 Eiweiß
40 g Puderzucker
30 g Mandeln, gerieben
10 g Semmelbrösel

Backrohr auf 200°C vorheizen.

Butter, Dotter und Salz schaumig rühren.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen (Anleitung siehe auch hier) und mit dem Kastanienreis zur Buttermasse untermengen.

Eiweiß steif schlagen und dann den Zucker unterrühren. Vorsichtig unter die Butter-Schokoladenmasse heben.

Zum Schluss Mandeln und Brösel untermengen.

Die Masse in 4 kleine gebutterte Förmchen füllen.

Laut Rezept soll man die Soufflees 20 Min. im Wasserbad garen – bei mir hat es allerdings ca. 10-15 Min. länger gedauert. Am besten einfach regelmäßig mit einem Holzstäbchen kontrollieren ob das Innere noch flüssig ist.

Dazu passen auch sehr gut Kirschen oder Sabayon (Zabaione).

Frohe Weihnachten! Dezember 24, 2009

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Süßkartoffel-Suppe mit Ingwer Dezember 20, 2009

Posted by bellaskitchen in Gemüse, Hauptgerichte, Herbst, Suppe, Vegetarisch.
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Das Interessante, wenn man sich immuntechnisch nicht so ganz auf der Höhe fühlt, ist, dass man plötzlich ganz konkrete Visionen davon entwickelt, was einem genau in diesem Moment guttun würde.

Zum Problem wird das nur, wenn das begehrte Gut leider unerreichbar scheint, weil man sich dafür zum Beispiel in Eiseskälte begeben müsste und sich an einem Samstag am letzten Samstag vor Weihnachten in den Einkaufswahnsinn stürzen müsste oder man sich einfach zu schwach fühlt, sich unter der kuscheligen Decke hervorzuschälen und 2 Räume weiter in die Küche zu begeben.

Nach langer Verzögerungstaktik habe ich mich gestern aber beiden Herausforderungen gestellt und es hat sich gelohnt. Ich habe dazu das erste Rezept aus Denise Amann’s dreimahl: ehrlich gekochtes in drei gängen ausprobiert: Süßkartoffel-Suppe mit Ingwer. Dieses Kochbuch steht schon seit längerem in meinem Regal und so sehr ich es auf Anhieb in mein Herz geschlossen habe, es hat sich bisher noch nicht ergeben, dass ich daraus gekocht habe.

Amann empfiehlt zum Schluss einige Tropfen Mandelöl auf die Suppe zu geben, was ich mir sehr gut vorstellen kann, aber leider hatte ich kein Mandelöl zu Hause und musste es daher weglassen.

Süßkartoffel-Suppe mit Ingwer

aus Denise Amann’s dreimal: ehrlich gekochtes in drei gängen

1 Zwiebel
2 EL Butter
2-3 Süßkartoffeln (ca.700 g)
1 Apfel (säuerlich)
1 EL frischer Ingwer, gerieben
1 l Wasser
Salz
optional: 1-2 TL Mandelöl

Zwiebel, Apfel und Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Butter in einem Topf erhiten und die  Zwiebel kurz darin anschwitzen. Dann die Süßkartoffel- und Apfelstücke hinzufügen und unter Rühren einige Minuten anbraten. Mit soviel Wasser aufgießen, dass sie bedeckt sind (ca. 1 l) und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Den Ingwer und etwas Salz dazugeben und noch einige Minuten weiterköcheln bis die Süßkartoffeln und der Apfel weich sind.

Die Suppe pürieren und nach Geschmack nachsalzen oder noch etwas Ingwer mehr hinzufügen.

Optional mit Mandelöl und getoastetem Weißbrot (habe ich ebenfalls weggelassen) servieren.

Rumkugeln Dezember 19, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.
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Ich gebe zu, in den letzten Tagen war es recht ruhig hier. Die vorweihnachtlichen sozialen Events haben mich ganz schön gefordert und ihre Spuren hinterlassen. Ich fühle mich wie ein Zombie, wobei ich nicht so genau sagen kann, ob ich einfach in ein Alter gekommen bin, wo ich derartige Exzesse einfach nicht mehr spurlos wegstecke oder ob sich einige Grippeviren mein geschwächtes System für einen hinterhältigen Überraschungsangriff ausgesucht haben.

Deshalb werde ich mich heute definitiv vom Shoppingwahnsinn fernhalten und mir einen gemütlichen Tag auf dem Sofa machen – mit Süßkartoffelsuppe (Rezept folgt) und Weihnachtsbäckereien. Für all jene, die noch nicht geng vom alljährlichen Zuckerhigh im rund um Weihnachten haben, habe ich noch etwas in petto: Rumkugeln.

Die Zubereitung ist eigentlich einfach, aber nichts für Personen, die davor zurückschrecken, sich die Hände schmutzig zu machen (aber bevor ihr aufhört weiterzulesen – es schmeckt zum dahinschmelzen, also überlegt es euch gut).

Rumkugeln

Rezept von Chefkoch.de

100 g Butter, zimmerwarm
100 g Puderzucker
300 g Schokolade (ich habe nur dunkle Schokolade verwendet, man kann allerdings auch einen Teil Vollmilchschokolade nehmen)
4 EL Rum
Schokostreusel

Butter cremig schlagen. Puderzucker durch ein Sieb hinzufügen und beides sehr cremig rühren.
Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Schokolade und den Rum in die Butter-/Zuckermischung einrühren.
Den Teig ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Zum Kugeln Formen am besten eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen, in das man zwischendurch die Hände tauchen kann.
Hände in das Wasser tauchen und aus 1 Teelöffel Schokolademasse Kugeln formen.
In Schokostreusel wälzen und auf große Teller oder ein Backblech legen.
Die Rumkugeln noch einmal mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Genießen.

Tipp: Schokolade schmelzen
Damit es euch nicht geht, wie mir (die erste Ladung Schokolade ist bei mir nämlich leider in den Müll gewandert, weil mir keiner gesagt hat, dass das mit dem Schmelzen eine eigene Wissenschaft ist):



1. Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine hitzesbeständige Schüssel geben.


2. Die Schüssel so in einen Topf mit heißem, nur leicht kochendem Wasser hängen. Achtung: Das Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren.

3. Die Schokolade schmelzen lassen, wobei sie maximal zu einer Temperatur von 43°C-45°C erhitzt werden sollte. Die optimale Temperatur für die Weiterverarbeitung liegt bei 30°C-31°C.

Miso-Suppe mit Tofu und Wakame Dezember 13, 2009

Posted by bellaskitchen in Dinner for One, Hauptgerichte, Suppe, Vegetarisch.
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Ich überlege jetzt schon seit geraumer Zeit, wie ich dieses Post am besten einleiten soll. Immerhin ist Miso-Suppe so ein simples Gericht, dass man eigentlich gar nichts falsch machen kann und ein Rezept dafür schon fast lachhaft anmutet. Aber hier mal meine zwei Versionen:

Einerseits passt dieses Rezept gut in meine “Japan-Serie”. Kaum ein japanisches Gericht – abgesehen von Sushi – ist bei uns so bekannt wie Miso-Suppe. Und die meisten, die ich kenne, mögen sie auch. Ich könnte euch jetzt natürlich auch erzählen, wie gesund die japanische Küche ist. Und köstlich noch dazu.

Aber die Wahrheit ist, dass ich mich in den letzten Tagen eigentlich nur von Miso-Suppe (und Kantinenessen) ernährt habe und die Auswahl an Rezepten für diese Seite daher etwas mager aussieht. Ich gebe zu, meine Geschmacksnerven sind manchmal ganz schöne Gewohnheitstiere und wenn sie sich mal in etwas festgebissen haben, dann verlangen sie es immer und immer wieder. Wer etwas in den Archiven herumgeblättert hat, wird umschwer erkannt haben, dass ich im letzten Jahr durch Salat-, Kürbis-, Tomatencremesuppe- und Gemüsepfannenphasen gegangen bin. Und jetzt sind gerade japanische Suppen an der Reihe.

Aber ich verspreche euch, dass ich alles in meiner Macht stehende tun werde, diese Phase möglichst kurz zu halten, um hier keine Langeweile aufkommen zu lassen. Aber bis dahim, greift euch schon einmal Löffel oder Stäbchen und lasst es euch schmecken.

Miso-Suppe mit Tofu und Wakame

1 Portion

250ml Wasser
1/2 TL Instant-Dashi
2 EL helle Misopaste
1/2 Frühlingszwiebel
1 TL getrocknete Wakame
70g Tofu

Wakame in einem Glas Wasser einweichen.

Das Wasser mit Instant Dashi-Pulver und Misopaste fast zum Kochen bringen.

Die in kleine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel, Tofu und die abgeseihten Wakame hinzufügen und einige Minuten ziehen lassen. Fertig!

Info: Wakame ist eine Braunalge und wird häufig in der japanischen Küche eingesetzt. Man erhält sie in den meisten Asia-Läden. Wakame sind sehr jodhältig und die darin enthaltene Alginsäure trägt zur Entgiftung und Reinigung des Darmes bei.

Matcha Cookies Dezember 10, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.
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Wer hat das nicht schon einmal erlebt: Wenn man im Urlaub ist , stürzt man sich förmlich auf die lokalen Spezialitäten, taucht ein in die fremde Kultur, in andere Sitten und Lebensweisen und glaubt am Ende, das Leben, wie man es kennt, wird nie wieder so sein wie zuvor.

Ok, vielleicht geht es nur mir so, aber ich bin nun einmal so gepolt, dass ich andere Kulturen förmlich aufsauge. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir da in Japan gegangen ist.

Langer Rede, kurzer Sinn: Als die Rückreise aus Japan immer näher rückte, war ich davon überzeugt, dass ich niemals wieder ohne meine tägliche Ration Reis, Seetang, Mochi, Misosuppe, Tempura und Udon- bzw. Sobanudeln leben können werde. Und Matcha. Matcha ist irgendwie untrennbar mit fast allen tollen Erlebnissen in Japan verbunden: Matcha Eiscreme in Miyajima, Matcha Latte zur Entspannung am Nachmittag, Matcha Donuts zum Frühstück, Matcha Mochi als After Dinner Snack … ich könnte die Liste endlos fortsetzen.Ich habe schon im Oktober von Matcha Weihnachtskeksen fantasiert.

Und dann kam ich zurück und irgendwie verschwand Matcha wieder ein wenig aus meinem Bewusstsein. Ehrlich gesagt, war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob all die Gerichte nicht wohl eher mehr aufgrund der grünen Farbe als wegen des Geschmacks so ein Faszination auf mich ausgeübt hatten.

Aber ich wurde eines Besseren belehrt: Als ich vor ein paar Tagen meine Dose mit Matcha Pulver öffnete und der bekannte Duft in meine Nase stieg, kam alles wieder in mir hoch.

Etwas sagt mir, dass diese Matcha Cookies erst der Anfang einer Matcha Reihe hier werden wird. Wer jetzt schon Lust auf mehr hat, sollte übrigens einen Sprung zur Lieblingscousine / Retailtheraist rüberschauen (wenn ihr mir versprecht, wiederzukommen). Dort findet ihr sogar ein Video zur Zubereitung von Matcha Latte.

Matcha Cookies

adaptiert von diesem Rezept

60 g Staubzucker
130 g weiche Butter
260 g Mehl
3 Eigelb
1,5 TL Matcha Pulver
Kristallzucker, um die Kekse darin zu wälzen

Staubzucker, Butter und Eigelb mit dem Handmixer cremig rühren.
In einer Schüssel Mehl und Matcha Pulver vermischen. Zu den feuchten Zutaten mischen und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
Nach dem Kneten ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Alternativ kann man auch eine rolle kneten und diese in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden.
Beidseitig in Kristallzucker wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Bei 180°C ca. 10-12 Min. backen.

Süßkartoffeln mit Ingwer und Honig Dezember 5, 2009

Posted by bellaskitchen in Beilagen, Gemüse, Hauptgerichte, Vegetarisch.
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Ich bin so stolz auf mich, ich kann’s euch gar nicht sagen. Es ist gerade mal Krampus und ich habe meine Weihnachtseinkäufe bereits abgeschlossen. Während sich der Rest von Ostösterreich auf der Mariahilfer Straße oder in der Innenstadt zum kollektiven Kampfshopping einfindet, kann ich um diese Gegenden für den Rest der Vorweihnachtszeit einen großen Bogen und trotzdem ruhig schlafen. Oder Kochen. Beziehungsweise Backen, in diesem Fall.

Süßkartoffeln sind erst vor etwa 1 Jahr auf meinem kulinarischen Radar aufgetaucht. Bis dahin war das für mich nur irgendeine Kartoffel-Sorte und da ich mich für Kartoffeln nicht wirklich interessiere (außer sie kommen in Form von Püree oder Gnocchi daher), sind sie vollkommen an mir vorüber gegangen.

Doch seit ich in Japan war, stehen Süßkartoffeln auf meiner Liste der Favoriten ganz weit oben. Die Japaner haben nämlich eine Reihe an großartigen Formen gefunden, Süßkartoffeln zu verarbeiten: von Muffins, Kuchen, Eiscremes bis hin zu pikanten Pfannengerichten oder einfach gedünstet. Und genau dort habe ich herausgefunden, dass ich Süßkartoffeln liebe.

Als ich sie also vor kurzem auf dem Naschmarkt entdeckte, musste ich sie natürlich sofort mitnehmen. Ursprünglich hatte ich vor, sie einfach mit Salz und Pfeffer im Backrohr zu grillen, aber dann stieß ich auf dieses Rezept und wusste, dass ich das ausprobieren musste,.

Ich habe die Zutatengenerell etwas reduziert und vor allem auch den Honig, da ich nicht wollte, dass die Süßkartoffeln zu süß werden. Außerdem habe ich ie Süßkartoffeln nicht geschält, sondern nur gut geputzt und in Spalten geschnitten.

Süßkartoffeln mit Ingwer und Honig

Süßkartoffeln mit Ingwer und Honig

für 2 Personen als Hauptgericht oder für 4 Personen als Beilage

500g Süßkartoffeln
1 EL Honig
1 cm frischer Ingwer
etwas Pfeffer
1 Prise Kardamom
1 EL Walnussöl

Süßkartoffeln gut putzen und in Spalten schneiden.
Öl, frisch geriebenen Ingwer, Honig und Gewürze mit den Süßkartoffel-spalten vermischen.
Die Kartoffelspalten in eine Ofenform geben und bei 180°C ca. 20 Minuten im Backrohr backen.

Chana Masala Dezember 3, 2009

Posted by bellaskitchen in Gemüse, Hauptgerichte, Vegetarisch.
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Seit ich vor etwa 1 Stunde endlich das Licht abgedreht und das Büro verlassen habe, grinse ich wie ein Honigkuchen-Pferd. Vor mir liegt ein laaaanges Wochenende und ich komme gar nicht mehr aus dem Listen-Schreiben raus, was ich nicht alles mit meiner vielen freien Zeit anfangen will. Ok, ok, ich weiß, das klingt ziemlich abgefahren und vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt zuzugeben: Hallo, mein Name ist Bella und ich bin Listen-schreib-süchtig.

Und weil ich schon einmal so gut in Fahrt bin, habe ich mir ein Gläschen Rotwein eingeschenkt, mein aktuelles Lieblingsalbum aufgelegt und beschlossen, mit euch endlich das Rezept zu teilen, das seit einigen Tagen ganz oben auf meiner Blog-Rezepte-Liste steht: Chana Masala.

Wie dem aufmerksamen Leser vielleicht schon aufgefallen ist, bin ich ein großer Fan dieser jungen Dame und ich ertappe mich dieser Tage immer öfter dabei, wie ich, wenn ich am überlegen bin, was ich kochen möchte, zu allererst ihren Blog oder ihr Kochbuch konsultiere. Da mir durchaus bewusst ist, dass der Sinn eines Foodblogs nicht sein sollte, einfach andere Rezepte 1:1 widerzugeben – und schon gar nicht von anderen Foodblogs – versuche ich doch immer, meine Rezepte zu adaptieren oder überhaupt etwas Eigenes zu kreieren.

Dieses Rezept habe ich allerdings wirklich so übernommen, wie angegeben. Und ihr mögt es mir verzeihen, aber glaubt mir, es ist perfekt so.

Chana Masala

Chana Masala

aus Molly Wizenberg’s, A Homemade Life

für 4 Personen

1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel, in kleine Würfel gehackt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 TL Cumin
1/2 TL Korianderpulver
1/4 TL geriebener Ingwer (ich habe frischen verwendet)
1 TL Garam Masala
3 Kardamom Kapseln, mit dem Messer zerdrückt
1 TL Salz
2 Dosen (800 g) geschälte Tomaten, in Würfel geschnitten
etwas frischer Koriander
1 Prise Cayennepfeffer
2 Dosen (800 g) Kichererbsen, abgetropft und mit klarem Wasser abgespült
2-3 EL Sauerrahm (oder Joghurt) (optional)
etwas Wasser

Die Zwiebelstücke in Olivenöl erhitzen und leicht bräunen lassen. Die Hitze reduzieren und Knoblauch, Cuumin, Koriander, Ingwer, Garam Masala, Kardamom und Salz hinzufügen und für ca. eine halbe Minute rösten lassen.

1/4 Tasse Wasser dazuleeren und mit einem Holzlöffel rühren. Kochen lassen bis das Wasser komplett verdunstet ist.

Tomatensaft und Tomatenstücke hinzufügen und die Hitze etwas höher drehen. Das Ganze bei mittlerer Hitze köcheln lassen und die Korianderblätter und den Cayennepfeffer hinzufügen. Ca. 5 Minuten weiterköcheln lassen.

Dann die Kichererbsen hinzufügen und unter ständigem Rühren weitere 5 Minuten köcheln lassen. 2 EL Wasser hinzufügen und noch einmal weitere 5 Minuten kochen. Noch einmal 2 EL Wasser hinzufügen und dann noch wenige Minuten weiterkochen lassen.

Eventuell nachwürzen und optional Sauerrahm oder Joghurt dazurühren.

Mit etwas Garam Masala und einigen Korianderblättern garnieren und servieren.

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