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Ayurvedisches Kürbis-Curry November 21, 2010

Posted by bellaskitchen in Gemüse, Hauptgerichte, Herbst, Vegetarisch.
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Wie ich bereits erzählt hatte, habe ich vor kurzem mit einigen Freundinnen aus meinem Yogakurs ein ayurvedisches Abendessen veranstaltet. Nach den Hafer-Cookies möchte euch natürlich auch unser Hauptgericht nicht vorenthalten: Kürbis-Curry.

Bevor ihr jetzt denkt: Halt, sie hat doch schon einmal ein Kürbis-Curry Rezept gepostet, möchte ich euch versichern, dass dieses Rezept trotzdem in jedem Fall ein eigenes Post verdient.

Das Einzige, was sich unter Umständen als etwas schwierig erweisen könnte ist, die zugehörigen Gewürze aufzutreiben, wenn man nicht gerade einen gut sortierten Inder oder, wie in meinem Fall, den Wiener Naschmarkt in der Nähe hat. Aber es zahlt sich aus. Mir ist auch bewusst, dass gerade bei Gewürzen die Geschmäcker sehr stark variieren und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich gerade bei diesem Rezept bewährt hat, zum Schluss noch einmal individuell mit jenen Gewürzen nachzuwürzen, die man besonders gerne mag, denn das ursprüngliche Rezept ist eher recht mild.

Übrigens hat es mir aufgewärmt am nächsten Tag (sehr “unayurvedisch”, ich weiß!) fast noch besser geschmeckt, weil die Gewürze über Nacht ihr Aroma noch besser entwickelt haben und dem Ganzen eine komplett neue Note gegeben haben. Ich habe dann auch statt Basmatireis Dinkelreis verwendet, was dem Geschmack aber keinen Abbruch getan hat.

Achja: Und falls ihr euch wundert: Das Rezept sieht tatsächlich kein Curry vor, die gelbe Farbe kommt von Gelbwurz (=Kurkuma).

Ayurvedisches Kürbis-Curry
adaptiert von “Kochen nach Ayurveda” von Pirc/Kempe

für 4-6 Personen

1 kg Kürbis, geschält und in kleine Stücke geschnitten
1 EL Ghee
1/2 frische, grüne Chilischote (alternativ: Chilipulver)
1 cm frischer Ingwer
1/2 TL ganzer, schwarzer Kreuzkümmel
1/4 TL Asa foetida (Gewürz)
1 TL brauner Zucker
1 TL Bockshornkleeblätter
1/4 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1 TL Gelbwurz (= Kurkuma)
1/4 TL gemahlener Kümmel
50 g gehackte Mandeln (alternativ: geriebene Mandeln)
230 ml heißes Wasser
etwas Salz
200 g Crème fraîche
einige Tropfen Zitronensaft

Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote waschen, entkernen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein raspeln.

Ghee in einem Topf erhitzen, Kreuzkümmel, Chili, Ingwer, Asa foetida und Zucker darin anbraten.

Nun die übrigen Gewürze, Kürbisstücke, die Mandeln und das heiße Wasser hinzufügen und das Ganze ca. 10-15 Min. zugedeckt köcheln lassen.

Salz, Crème fraîche und Zitronensaft hinzufügen, alles kurz aufkochen lassen und weitere 5 Min. bei geringer Hitze ziehen lassen. Nach Geschmack nachwürzen.

Als Beilage eignen sich zu Beispiel Reis mit gelben Linsen oder Naan-Brot.

Anmerkung: Ich habe das Rezept für das Foto zu Hause nachgekocht. Da ich keine Bockshornkleeblätter daheim hatte, habe ich stattdessen Bockshornkleegewürz verwendet (daher keine schwarzen Punkte auf dem Bild). Im Original hat es mir aber besser geschmeckt, daher habe ich dies auch im Rezept so angegeben.

Ayurvedische Hafer-Cookies November 15, 2010

Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch.
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Es ist erstaunlich, wie schnell man sich eigentlich manachmal an neue Rituale und Routine gewöhnt. Bei mir heißt es seit einiger Zeit: Mittwoch = Yogatag. Und es fühlt sich an, als wäre es nie anders gewesen.

Ich habe in letzter Zeit kaum etwas Besseres für mich getan, als wieder regelmäßig Yoga zu praktizieren. Und das nicht in irgendeinem Fitnessstudio, sondern in der spirituellen Seifenblase meines Yogazentrums. Schon wenn ich das Zentrum betrete, meine Schuhe ausziehe und mir der Geruch von Räucherstäbchen in die Nase steigt, spüre ich, wie sich etwas in mir entspannt und der Alltag immer weiter in die Ferne rückt.

Eigentlich geht es beim Yoga in erster Linie darum, ganz in sich selbst zu versinken und sich wieder zu spüren. Was aber nicht ausschließt, dass man beim anschließenden Löffeln von Linsensuppe und Tee nicht auch neue Freundschaften knüpfen kann. Und in meinem Fall war das, wie kann es auch anderes sein, über das Kochen. Das ayurvedische Kochen um genau zu sein. Eines Tages kam ich mit ein paar Mädels ins Gespräch als wir alle drei ganz enthusiastisch in ayurvedischen Kochbüchern schmöckerten. Die Woche darauf hatten wir unsere Kursleiterin soweit, dass sie uns das Rezept für die selbstgemachten Hafer-Cookies des Yogazentrums verriet. Und zwei Wochen später war die Idee geboren, einen gemeinsamen Kochabend zu machen.

Und so trafen wir uns letzte Woche in der gemütlichen Wohnung von S, die dankenswerterweise ihre Küche für unser Kochabenteuer zur Verfügung stellte, und verbrachten einen lustigen und Abend voller interessanter Gespräche, waghalsiger Kochexperimente und viel, viel Essen. Gegen Mitteracht rollte spazierte ich dann mit diversen Frischhalteboxen glücklich und satt nach Hause.

Selbstverständlich verrate ich euch auch die anderen Rezepte, aber alles der Reihe nach. Fangen wir einmal an mit …

Ayurvedischen Hafer-Cookies

für ca. 12 riesige Cookies

3 Tassen feine Haferflocken
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Rosinen (in lauwarmem Wasser eingeweicht)
2 Tassen Vollkornmehl
3/4 Tasse brauner Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Ingwerpulver
1/4 TL Natron
1 TL Vanillezucker
250 g Butter
1/2 – 3/4 Tasse heißes Wasser

Trockene Zutaten und die abgetropften Rosinen mischen.
Die Butter schmelzen und umrühren bis der Zucker ganz augelöst ist.
Das Butter-Zucker-Gemisch kurz abkühlen lassen zu den trockenen Zutaten rühren. Gut durchrühren und evtl. heißes Wasser dazu gießen.  Aber Achtung: die Mischung darf nicht zu flüssig werden.
Einen Dosendeckel (z.B. von einem Nutellaglas) nehmen und etwas Teig hineindrücken. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
Wenn alle Cookies ausgestochen sind bei 180°C 15-20 Min. im Backrohr backen.
Auskühlen lassen und genießen.

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