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Lasagne mit Kürbis, Spinat und Ricotta Mai 12, 2011

Posted by bellaskitchen in Uncategorized.
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Meine Eltern sind aus einer Generation, für die zu einer Mahlzeit an einem besonderen Anlass Fleisch gehört. Die Menüfolge wurde in meiner Kindheit fast immer um die jeweilige Fleischsorte geplant, die vorgesehen war. Alles andere war nur hübsches Beiwerk, auf das man im Notfall auch verzichten konnte. Das heißt, meine Eltern hätten darauf verzichten können, ich nicht. Ich hatte nie eine besondere Vorliebe für Fleisch und daher kann ich ohne Übertreibung behaupten, dass ich mich seit jeher eher von Beilagen und Desserts ernähre. Bis heute fällt es mir schwer, die nötige Begeisterung an den Tag zu legen, wenn mein Papa mir stolz von einem besonders guten Stück Steak/Kotelett/Braten o.ä. erzählt, das für irgendeine Mahlzeit geplant ist. Wobei diese Ankündigungen selten geworden sind, denn vor einiger Zeit hat sich die Sisterella, die noch im Hotel Mama wohnt, offiziell zum Vegetarismus erklärt. Und seitdem, ich konnte es zunächst selbst kaum glauben, wird in meinem Elternhaus vorwiegend vegetarisch gekocht.

Und so auch am vergangenen Muttertag. Das heißt, eigentlich waren die Sisterella und ich zur Feier des Tages für das Menü zuständig, aber da meine liebe Schwester – getreu ihrem Studentendasein – bis zu Mittag schlief, habe ich in weiser Voraussicht dieses Projekt alleine in die Hand genommen. Und das gestaltete sich anfangs gar nicht so einfach, denn was kocht man denn in so einem Fall, wenn man vermeiden möchte, dass die anderen Familienmitglieder auf ihre Teller blicken und sich ein saftiges Steak darauf vorstellen?

Ich wurde mal wieder auf dem Naschmarkt fündig. Nachdem ich halbherzig zwischen einigen Rezepten hin- und herschwankte, beschloss ich, mich vor Ort spontan inspirieren zu lassen. Und als ich entdeckte, dass es auch im Frühjahr Kürbis gab, war die Entscheidung gefallen.

Zuerst die gute Nachricht: Dieses Rezept verlangt nach keiner langen Liste an Zutaten. Die Schlechte: Es ist logistisch gar nicht so einfach, eine offene Lasagne schön auf Teller anzurichten und das in einer derartigen Geschwindigkeit, damit sie nicht auskühlt bevor man sie servieren kann. Daher würde ich sie das nächste Mal, auch wenn es dann nicht so schön aussieht, in eine Auflaufform schichten und vor dem Servieren noch einmal 10-15 Min. ins Backrohr schieben, damit sie gleichmäßig warm ist. Achja, und das Rezept ist enorm sättigend. Obwohl es für 4 Personen angegeben ist, hätte es in unserem Fall fast für doppelt so viele Personen gereicht.

Lasagne mit Kürbis, Spinat und Ricotta
aus cook it – Vegetarisch

für 4-6 Personen

1 1/2 kg Butternusskürbis, in kleine Wüfel geschnitten
500 g Blattspinat
12 Lasagneblätter
500 g Ricotta
2 EL Obers (Sahne)
25g geriebener Parmesan
1 Prise geriebene Muskatnuss
Salz & Pfeffer
Olivenöl

Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Kürbisstücke bei mittler Hitze ca. 15 Min. dünsten. Eventuell zwischendurch etwas Wasser hinzufügen.
Den Spinat in kochendem Wasser 30 Sekunden blanchieren und dann in einem Sieb abtropfen lassen.
Lasagneblätter in Salzwasser bissfest garen und nebeneinander auf ein Geschirrtuch legen.
Ricotta, Obers, Parmesan, Spinat, Muskatnuss, Salz und Pfeffer in einer Pfanne bei schwacher Hitze wenige Minuten erhitzen und verrühren.

Laut Rezept soll man die Lasagneblätter direkt am Teller anrichten und abwechselnd Kürbiswürfel, Lasagneblatt, Ricotta-Spinat-Mischung, Lasagneblatt,… usw. aufeinander schichten. Ich würde beim nächsten Mal, wie erwähnt, zunächst eine Auflaufform einfetten und die Lasagne darin anrichten. Bei 180 °C ca. 10-15 Min. in den Backofen geben und erst dann anrichten.

Erdbeer-Biskuitrolle Mai 6, 2011

Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Obst, Süßes, Sommer, Spezielle Anlässe, Vegetarisch.
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Die Sonne scheint, das Wochenende steht vor der Tür und eigentlich war der Plan, mich nach der Arbeit in meine Workout-Klamotten zu werfen und eine Runde Joggen zu gehen. Eigentlich. Im Endeffekt war die Aussicht, über den Naschmarkt zu spazieren, durch die Stände zu schmökern und für das Wochenende einzukaufen. Die Tatsache, dass ich den Großteils davon bei meinen Eltern verbringen werde und daher eigentlich eh gut versorgt bin, verdränge ich mal einfach.

Ich muss es ausnutzen, dass sich die dunkle Wolke namens Frühjahrsmüdigkeit, die in den letzten Wochen über mir geschwebt ist, endlich verzogen hat und ich wieder voller neuer Pläne und Energie bin. Was bietet sich da besser an, als für den bevorstehenden Muttertag etwas zu backen? ich bin noch auf der Suche nach Inspiration, aber bis dahin hätte ich schon einmal ein Rezept für euch, dass ich kürzlich für Ostern ausprobiert habe: Erdbeer-Biskuitrolle. Leicht, fruchtig, cremig – ideal für einen Frühlingsnachmittag (oder Morgen, Vormittag, was auch immer).

Erdbeer-Biskuitrolle

4 Eier
200 g Zucker
70 g Mehl
40 g Speisestärke
8 Blatt weiße Gelatine
350 g Erdbeeren
500 g Magertopfen (Quark)
2 EL Zitronensaft
1 EL Puderzucker
Zucker zum Stürzen

Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.
Die Eier trennen und die Eigelbe mit 4 EL heißem Wasser und 70 g Zucker schaumig rühren.
Eiweiß und 30 g Zucker steif schlagen und vorsichtig in die Eigelbmischung unterheben.
Stärke und Mehl durch ein Sieb hinzufügen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.
Im Backofen (Mitte) ca. 15 Min. backen, eventuell die Hitze reduzieren, bevor das Biskuit droht, zu braun zu werden.
Den Biskuitteig auf ein mit Zucker bestreutes Tuch stürzen.
Das Backpapier mit Wasser bestreichen und vorsichtig ablösen. Den Teig mit Hilfe des Tuchs aufrollen und auskühlen lassen.

Für die Creme zunächst die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen.
Die Erdbeeren pürieren und mit dem Quark und dem restlichen Zucker glatt verrühren.

Den Zitronensaft erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Evtl. etwas Erdbeerfülle dazugeben. Dann die Mischung zur Topfenmischung hinzufügen und verrühren.
Die Mischung kalt stellen.

Wenn der Biskuitteig ausgekühlt ist und die Füllung anfängt fester zu werden, den Teig auseinander rollen. Die Creme noch einmal kurz durchrühren und auf den Biskuit streichen.
Vorsichtig aufrollen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Die Biskuitrolle auseinander rollen. Sobald die Quarkcreme dicklich wird, mit dem Schneebesen durchrühren und auf den Biskuit streichen. Wieder aufrollen und mindestens 2 Std. kalt stellen.

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