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Spargel-Erdbeer-Salat Mai 30, 2010

Posted by bellaskitchen in Beilagen, Dinner for One, Gemüse, laktosefrei, Obst, Salat, Sommer, Vegan, Vegetarisch.
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Wenn ich ganz ehrlich sein soll, wartet dieses Rezept bereits seit dem letzten Wochenende darauf, gepostet zu werden. Doch das gute daran, dass ich seitdem noch keine Zeit gefunden habe, darüber zu schreiben ist, dass ich mich so zumindest darüber hinwegschummeln kann, dass ich dieses Wochenende nicht gekocht habe. Aber ich habe eine gute Ausrede: Ich habe mich nämlich heute früh zu einer für einen Sonntag abartigen Zeit aus dem Bett gequält, um beim Österreichischen DM Frauenlauf mitzulaufen.

So ein Laufevent macht ganz schön hungrig, das kann ich euch sagen. Aber auch müde. Und so habe ich es genossen, erschöpft und frisch geduscht, mit einer Schüssel Tomate-Mascarpone-Reis und einer Extraportion Parmigiano Reggiano auf der Couch zu chillen und meinen verpassten Sonntagmorgen nachzuholen. Hin und wieder haben auch Fertiggerichte ihre Daseinsberechtigung.

Aber nun zum Rezept von letzter Woche. Eines der schönsten Dinge an der (vermeintlich) warmen Jahreszeit ist, dass man im Supermarkt aus einer Fülle an heimischem Obst und Gemüse auswählen kann. Ich finde gerade am Anfang des Sommers weiß man dies besonders zu schätzen. Zumindest mir geht es immer so, dass ich mich kaum beherrschen kann und am liebsten kiloweise frisches Obst und Gemüse mitnehmen möchte. Und zwei der Klassiker sind da natürlich Spargel und Erdbeeren. Mir ist schon klar, dass ich mir damit jetzt nicht unbedingt einen Preis für Kreativität und Originalität einheimsen werde, aber manchmal haben doch auch die simplen Dinge ihren ganz besonderen Reiz.

Spargel-Erdbeer-Salat

1 Portion

3-4 Spargelstangen, weiß
1-2 Handvoll Erdbeeren, gewaschen und geschnitten
2 EL Pistazien, ungesalzen
Balsamico-Reduktion
Minzeblätter

Spargel waschen, schälen und die holzigen Enden wegschneiden.
In 4cm lange Stücke schneiden und ca. 15 Min. in kochendem Wasser mit Salz und Zucker kochen.
Danach abseihen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
Pistazien hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett kurz anrösten.
Die Spargelstücke mit den Erdbeeren in einer Schüssel anrichten.
Mit Balsamico-Reduktion, Pistazien und Minze garnieren und servieren.

Asiatischer Wok mit Lachs und Reisnudeln Januar 21, 2010

Posted by bellaskitchen in Fisch, Gemüse, Hauptgerichte.
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Eine Kollegin hat mir kurz vor Jahreswechsel prophezeit, dass ich jetzt in eine “Saturn-Phase” komme, eine Information die sie mit einem vielsagenden und gleichzeitig mitleidigen Blick untermalte. Da ich nicht gerade zu den Hobby-Astrologen zähle (seitdem mir alle Jahreshoroskope für 2009 eine wahre Glückssträhne vorhergesagt hatten und die Realität sich – ich drücke es mal vorsichtig aus – eher am anderen Ende der Glücksskala bewegte, habe ich Horoskopen sowieso komplett abgeschworen), war mir nicht unbedingt klar, was das bedeutete. Doch dann fiel mir ein, dass auch Polly Adler einmal den ”Saturn, den depperten” erwähnte … und mir schwante Böses. Meine Kollegin klärte mich dann auf, dass mir offenbar schwere Zeiten bevorstünden – und zwar gleich bis 2012 oder so.

Ich hoffe mal, dass diese Prophezeiung sich genauso bewahrheitet, wie die mit meiner Glücksphase, aber um für die bevorstehenden Turbulenzen in jedem Fall gerüstet zu sein, habe ich 2010 wieder mit Yoga begonnen, Bikram Yoga um genau zu sein. 2 bis 3 Mal in der Woche schwitze ich jetzt für 90 Minuten Blut und Wasser in einem netten, kleinen Yogasstudio um meinem Körper und meiner Seele etwas Gutes zu tun. Und ich muss zugeben: Es hilft. In all dem Stress und Trubel, der mich in letzter Zeit umgibt, fühlen sich meine Yogastunden wie kleine Inseln der Seligkeit an, die weit weg von meinem Alltag sind.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Weil ich meine freien Stunden in den letzten Tagen mit diversen Asanas verbracht habe, sind mein Kühlschrank leer und mein Ofen kalt geblieben. Ich hoffe nur, ihr habt Nachsehen mit mir und gelobe, dass das nicht ewig so bleiben wird.

Aber trotzdem möchte ich heute ein Rezept mit euch teilen, das sich – abgesehen vom Schneiden – innerhalb weniger Minuten zubereiten lässt und trotzdem toll schmeckt und vielseitig ist.

Asiatischer Wok mit Lachs und Reisnudeln

für 2 Portionen

1 Brokkoli
1 Paprika, in kleine Stücke/Streifen geschnitten
2 Lachsfilets, in Würfel geschnitten
2 Stangen Frühlingszwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
60 g getrocknete Reisnudeln
2 Knoblauchzehen
2 TL frisch geriebener Ingwer
1 EL Sojasauce
1 TL Kokosöl
1 TL Sesamöl
1 EL Reisessig
Salz und Pfeffer

Den Brokkoli 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren. Mit kaltem Wasser übergießen und in kleinere Röschen schneiden.
Die Reisnudeln ca. 3 Minuten in kochendes Wasser geben.
In der Kokosfett in einer Wokpfanne erhitzen und Ingwer und Knoblauch 30 Sekunden braten. Die Lachsstücke dazugeben und 2 Minuten anbraten lassen.
Paprika und Brokkoli hinzufügen und weitere 2 Minuten braten.
Zum Schluss Reisnudeln, Frühlingszwiebel, Sojasauce und Reisessig dazugeben und weitere 2 Minuten braten.
Mit etwas Sesamöl beträufeln und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Salade Exotique à la Noix de Coco (Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen) Januar 7, 2010

Posted by bellaskitchen in Beilagen, Gemüse, Obst, Salat, Vegetarisch.
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Pünktlich mit dem Ende der Weihnachtszeit und Beginn jener Phase des Winters, in der man sich jetzt wirklich schon auf den Frühling freut, weil man jetzt – ohne romantischer Weihnachtsbeleuchtung – ja absolut keinen Schnee und schon gar keine Kälte mehr braucht, zieht natürlich der Winter ins Land.

Ich versuche wirklich das Positive zu sehen, aber das fällt mir gerade sehr schwer. Der Gedanke, morgen mit dem Auto durch die Stadt zu fahren und Parkplatz suchen zu müssen, die Kälte, die mich den ganzen Tag verfolgt und meine Finger und Zehen sogar im Büro blau anlaufen lässt … das Verlassen des kuscheligen Bettes wird da in der Früh wirklich zur Kraftprobe.

Und als ob das alles noch nicht so schon dramatisch genug wäre, fallen jetzt auch noch die Weihnachtsbäckereien und der Glühwein weg, mit dem man sich unter “normalen” Umständen den Tag versüßen würde. Denn die Feiertage sind vorbei und mit dem neuen Jahr kommt auch die Gewissheit, dass es jetzt wieder an der Zeit wäre, mehr Vitamine, aber weniger Butter und Zucker zu sich zu nehmen, wenn man bis zum Sommer wenigstens ansatzweise so etwas wie eine Bikini-Figur haben möchte.

Als ich kürzlich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk von mir an mich durchblätterte (ich liebe dieses Buch, es hat schon jetzt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen), blieb mein Blick an einem Rezept hängen, das förmlich nach Vitaminen schrie und mir trotzdem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ: Salade Exotique à la Noix de Coco (Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen).

Ich hatte leider nicht alle der angegebenen Zutaten bei der Hand und habe daher etwas improvisiert, was dem Geschmack aber keinerlei Abbruch getan hat. Die Kombination aus süß, pikant und fruchtig lässt einen einerseits vom nächsten Urlaub träumen, wärmt aber andererseits auch von innen – etwas, das man in Zeiten wie diesen nicht genug hervorheben kann. Ja, dieser Salat zaubert einem einfach ein Lächeln ins Gesicht und ist dabei erstaunlich schnell zuzubereiten und erfordert keine außergewöhnlichen Zutaten.

Salade Exotique à la Noix de Coco
(Pikanter Ananas-Kokos-Salat mit Granatapfelkernen)

adaptiert von Danyel Couet’s “Das Paris Kochbuch – Kulinarische Weltreise durch die Quartiere”

für 2 Personen

1/2 Ananas, fein gewürfelt
1 (Habanero-) Chili, entkernt und gehackt
Kerne von 1 Granatapfel
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
3 EL Kokosraspeln
2 EL Limettensaft
1 TL Kokosöl
Salz und Pfeffer

Limettensaft und Kokosöl zu einem Dressing rühren.
Mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe den Salat pur als Abendessen gegessen, er eignet sich aber auch sehr gut als Beilage zu gegrillten Speisen oder Eintöpfen.

Oatmeal Chocolate Cookies November 29, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.
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Der erste Adventsonntag ist für mich jedes Jahr der offizielle Startschuss zum Backmarathon. Eigentlich geht es mir dabei mehr ums Backen an sich als um das tatsächliche Ergebnis, denn wenn ich ehrlich bin, reisse ich mich gar nicht so sehr um Weihnachtskekse. Ok, ok, bevor ihr jetzt empört “Waaaasss?!” schreit und alle, die mich kennen, ungläubig die Augenbrauen hochziehen: Natürlich bin ich Süßem generell alles andere als abgeneigt, aber normalerweise sind es nicht unbedingt Kekse, die mich hinter dem Ofen hervorholen.

Mit stinknormalen Butterkeksen kann man mich nicht übermäßig beeindrucken und nachdem ich Nüsse – abgesehen von Walnüssen – nicht so gut vertrage, bleiben da nicht mehr allzu viele klassische Weihnachtsbäckereien für mich übrig.

Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und daher darf ich schon jetzt ankündigen, dass die Chancen gut stehen, dass ihr hier in nächster Zeit auch ein Lebkuchenrezept finden werdet – der Teig dazu wartet nämlich schon seit gestern im Kühlschrank darauf, seiner wahren Bestimmung zugeführt zu werden – und außerdem habe ich, seit ich den Fuss auf japanisches Territorium gesetzt habe, Visionen von Matcha-Keksen.

Aber genug von den Teasern in Sachen Eigenwerbung, ich möchte mit euch heute trotzdem ein Keksrezept teilen. Vor einigen Tagen habe ich unter meinen Vorräten eine kläglich vernachlässigte Tafel Sauerkirsch Chili Schokolade von Lindt gefunden. Eine Kostprobe hat mir verraten, dass diese durchaus noch genießbar war und plötzlich war da diese Idee, sie zu Cookies weiterzuverarbeiten.

Als Inspiration diente mir dieses Rezept von Orangette, wobei ich versucht habe, es etwas “leichter” zu machen. Die Cookies sind sehr knusprig und halten sich in der Dose locker eine Woche (vielleicht auch länger, um das auszupronieren müsste man aber etwas mehr Selbstbeherrschung haben). Entgegen meinen Erwartungen, habe ich vom “Sauerkirsch-Chili”-Teil der Schokolade nicht viel geschmeckt. Die Schokostücke schmecken in den Cookies wie normale dunkle Schokolade. Aber ich finde, einen Versuch war es allemal wert.

Oatmeal Chocolate Cookies

für 24 mittelgroße Cookies

100g Haferflocken
100 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes Vollkornmehl)
50g brauner Zucker
1TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Kokosöl (alternativ Butter)
1 Pkg. Vanillezucker
1 gehäufter EL Leinsamen
80g dunkle Schokolade, in kleine Stücke gehackt

Butter und braunem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend das Ei hineinschlagen und weiterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz verrühren. Die Mehlmischung nach und nach unter die nassen Zutaten rühren.
Danach die Haferflocken und Leinsamen hinzufügen und zum Schluss die Schokostückchen – am besten mit einem Kochlöffel unterrühren, damit das ganze nicht zu einem braunen Matsch wird, sondern die Schokostückchen erhalten bleiben.
Aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flachdrücken.
Bei 180°C ca. 15-20 Minuten im Backrohr backen.

Tipp: Schokolade entweder im Kühlschrank aufbewahren oder kurz ins Gefrierfach geben bevor man sie mit dem Messer in kleine Stücke hackt – dann schmelzen sie nicht sofort.

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