Carrot Cake (Karottenkuchen) Juni 3, 2010
Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Süßes.Tags: carrot cake, Dessert, einfach, fettarm, Karotten, rose carrarini, Vegetarisch
1 comment so far
Ich hatte mir gestern abend so viel Inspiration für die Einleitung zu diesem Rezept geholt. Ich hatte nämlich das Glück, vor etwa einem Jahr noch Restkarten für das neue Programm 2 Musterknaben von Viktor Gernot und Michael Niavarani ergattert zu haben und das Warten hat sich mehr als gelohnt. Viktor Gernot hat es auf den Punkt getroffen mit der Aussage: ”Wenn mir noch einmal einer mit der Klimaerwärmung kommt, bekommt er eine in die Goschn”. Aber gerade in diesem Moment kommen wir seit Tagen wieder einmal in den Genuss von ein paar Sonnenstrählchen und ich möchte nichts riskieren, indem ich es verschreie.
Aber nichtsdestotrotz bewegt sich mein Serotoninspiegel seit einiger Zeit irgendwo zwischen Null und Minus Zehn und Ernährungswissenschaft hin oder her, es war wieder mal Zeit meine Hormone auf eine Insulinachterbahn zu schicken. Soll heißen: Der Körper hat nach Süßem verlangt, und zwar pronto.
Wie gut, dass ich für solche Fälle meistens ein Emergency-Stück Kuchen im Tiefkühlfach habe hatte. Ich habe diesen Kuchen vor einiger Zeit gebacken und, wie das Schicksal so spielt, wartet das Rezept noch immer in den unveröffentlichten Drafts auf seinen großen Auftritt. Was soll ich sagen: Die Zeit ist gekommen!
Anmerkung: Ich habe das Rezept aus Breakfast, Lunch, Tea adaptiert, indem weniger Öl und stattdessen etwas Apfelmus hinzugefügt habe. Wer möchte kann den Kuchen auch klassisch mit Cream Cheese Frosting (Frischkäseguss) aus 200 g Frischkäse, 100 g Butter, 50 g Staubzucker und 1 TL Vanillezucker überziehen. Das habe ich allerdings weggelassen, da ich den Kuchen sonst nicht einfrieren hätte können.
Karottenkuchen
adaptiert von Rose Carrarini, Breakfast, Lunch, Tea
240 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Natron
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
120 g Zucker
120 ml Pflanzenöl
4 Eier
150 g Apfelmus (alternativ: Ananasstücke)
340 g Karotten, gerieben
120 g Nüsse, gerieben (z.B. Walnüsse)
Backrohr auf 180 °C vorheizen.
In einer Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen.
In einer zweiten Schüssel Eier und Zucker cremig rühren. Dann das Öl und das Apfelmus hinzufügen und weiter rühren.
Die Mehlmischung unter ständigem Rühren zu der Ei-Öl-Masse hinzufügen. Rühren bis ein cremiger Teig entsteht.
Zum Schluss die geraspelten Karrotten und Nüsse unterrühren.
Den Teig in eine befettete Springform füllen und im Backrohr bei 180°C 40-50 Min. backen.
P.S.: Ich hab’s verschrien: Jetzt, wo ich mit dem Post fertig bin, regnet es wieder … wie war das noch einmal mit der Erderwärmung?!
Karotten-Linsen-Feta-Salat März 3, 2010
Posted by bellaskitchen in Beilagen, Dinner for One, Gemüse, laktosefrei, Salat, Vegetarisch.Tags: Feta, Karotten, Linsen, Salat
1 comment so far
An manchen Tagen finde ich mich planlos vor dem Kühlschrank und obwohl ich ungefähr weiß, worauf ich Lust hätte, kann ich es noch nicht zu einer “Mahlzeit” kombinieren, die den Namen auch verdienen würde.
So fand ich mich kürzlich mit einer Dose Linsen und offenem Feta wieder und obwohl die beiden Zutaten alleine sicherlich auch nicht schlecht sind, war mir auch noch nach einer dritten Zutat. Und dann stachen mir die Karotten ins Auge. Und eine neue Salat-Variation war geboren.
Ich muss zugeben, dass ich ziemlich kritisch war, ob diese Kombination wohl etwas hergeben würde, aber die Zweifel waren unbegründet. Dieser Salat ist das perfekte Abendessen – leicht, sättigend und voller wertvoller Vitamine und Nährstoffe.
Karotten-Linsen-Feta-Salat
für 1 Person
2-3 Karotten
100 g braune Linsen (ich habe Linsen aus der Dose verwendet)
60g Feta
1 EL Zitronensaft
1 TL Olivenöl
Salz & Pfeffer
Karotten mit einer Reibe reiben und mit den Linsen und dem in kleine Stücke geschnittenen Feta vermischen. Mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
Genießen.
Soup Week Part II – Karotten-Ingwer-Suppe Februar 2, 2010
Posted by bellaskitchen in Dinner for One, laktosefrei, Suppe, Vegan, Vegetarisch.Tags: Ingwer, Karotten, Suppe
add a comment
Diese Suppe ist so einfach, dass ich mich fast gar nicht traue, das Rezept hier zu posten. Aber ich liebe diese Suppe, so simpel sie auch ist. Oder vielleicht gerade deshalb. Und Ingwer wärmt so schön von innen.
Karotten-Ingwer Suppe
für 4 Personen
ca. 750 g Karotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten
1 EL Kokosöl
ca 800 ml Gemüsebrühe
1 Stk. (ca. 1 cm) Ingwer
optional 1 Schuss Orangensaft
1 Prise Kurkuma
Salz & Pfeffer
Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die klein geschnittenen Karotten darin einige Minuten dünsten.
Mit so viel Brühe aufgießen, dass alle Karottenstücke bedeckt sind.
Den frisch geriebenen Ingwer hinzufügen und für ca. 25 Min. köcheln bis die Karotten weich sind. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Pürierstab pürieren.
Nach Geschmack mit mehr Ingwer und einem Schuss Orangensaft abschmecken.
Karottensalat mit Avocado November 23, 2009
Posted by bellaskitchen in Beilagen, Dinner for One, Gemüse, Hauptgerichte, Vegetarisch.Tags: Avocado, französisch, Karotten, Salat
2 comments
Es gibt Gerichte, die esse ich mindestens einmal pro Woche und die sind so simpel und unspektakulär in ihrer Zubereitung, dass ich mich fast geniere, hier darüber zu schreiben.
Aber dann wiederum: Warum soll etwas, dass zwar simpel ist, aber mir doch so ein treuer Begleiter in meinem Kochrepertoire ist , nicht zumindest Erwähnung finden?
Also erzähle ich euch heute von einem meiner all-time-favorite Dinner for 1-Rezepten: Carottes rapées oder Karottensalat.
Als ich als Praktikantin in Paris war, haben wir uns in der Mittagspause immer rund um einen riesigen Tisch, der im Salon Meetingraum unseres Büros versammelt. Das Büro befand sich in einem prunkvollen Gebäude im noblen 16e arrondisement und ich war täglich auf’s neue vom Stil und Anmut angesteckt, der das ganze Viertel umwehte. Stylische Menschen, die entweder gerade auf dem Weg ins Büro waren und chice Pariser Frauen, die in der Gegend wohnten und sich auf den nahegelegenen Markt begaben, um frische Zutaten für das Abendessen zu kaufen.
Da es auf Dauer ganz schön ins Geld gehen kann, sich sein Mittagessen zu kaufen – insbesondere in Paris – haben meine Kollegen und ich uns sehr oft unser Mittagessen von zu Hause mitgenommen. Und ich war beeindruckt von dem, was meine Kollegen täglich so hervorzauberten: Rote Rüben mit Pinienkernen, Avocados, Camembert und viele andere Dinge, die ich zwar aus dem Supermarket kannte, die mir aber niemals als potenzielles Mittagessen eingefallen wären. Und dazu gab es täglich frisches Baguette. Gott, wie ich frisches französisches Baguette hier vermisse …
Französische Frauen haben mich immer fasziniert: sie umweht so eine Anmut und eine Mischung aus Natürlichkeit und Chic, die sie einzigartig macht und nicht imitierbar ist. Und natürlich hat es mich immer fasziniert, wie es möglich ist, dass gutes Essen für sie so einen hohen Stellenwert einnimmt und sie so schlank bleiben können.
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Sache mit dem französischem Paradoxon mit Vorsicht zu betrachten ist, denn ich kenne genug Französinnen, die sich den ganzen Tag ausschließlich von Espresso und Zigaretten ernähren und maximal eine Mahlzeit pro Tag zu sich nehmen und für die Dessert gleichzusetzen mit dem Teufel ist.
Trotzdem hat mir meine Zeit in Frankreich kulinarisch neue Welten eröffnet (und einige Kilos mehr auf den Hüften beschert, denn im Gegensatz zu vielen Französinnen kann ich mir, wenn ich vor einer Boulangerie stehe, nicht einfach eine anrauchen und unbeeindruckt weitergehen). Und ich habe meine erste Avocado gegessen.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Überraschung erinnern, als ich bei meiner Freundin Anouck das erste Mal Salat mit Avocados gegessen habe und gar nicht fassen konnte, wie mir diese Erfahrung bisher entgehen konnte. Und das war dann der Beginn einer großen Liebe.
Karottensalat (Carottes rapées) eignet sich perfekt für eine schnelle Mahlzeit und lässt sich perfekt “pimpen”, z.B. mit Pinienkernen, Kürbiskernen … oder eben Avocados. Obwohl ich ihn irgendwann auch einmal mit Essig ausprobiert habe, bleibe ich langfristig doch der klassischen französischen Variante treu: mit etwas Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Carottes rapées
1-2 Portionen
4-5 große Karotten
1/2 Avocado
1 TL Zitronensaft
1TL Olivenöl
Karotten waschen, schälen und raspeln.
Die Avodaco schälen, den Kern entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Avocados und Karotten vorsichtig vermischen (damit die Avocado nicht vermatscht) und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Mit Salz & Pfeffer würzen.
Variation: Eine Handvoll Pinienkerne kurz in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett anrösten und über den Salat streuen.



