Matcha Cookies Dezember 10, 2009
Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.Tags: Cookies, Grünteepulver, Kekse, Matcha
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Wer hat das nicht schon einmal erlebt: Wenn man im Urlaub ist , stürzt man sich förmlich auf die lokalen Spezialitäten, taucht ein in die fremde Kultur, in andere Sitten und Lebensweisen und glaubt am Ende, das Leben, wie man es kennt, wird nie wieder so sein wie zuvor.
Ok, vielleicht geht es nur mir so, aber ich bin nun einmal so gepolt, dass ich andere Kulturen förmlich aufsauge. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir da in Japan gegangen ist.
Langer Rede, kurzer Sinn: Als die Rückreise aus Japan immer näher rückte, war ich davon überzeugt, dass ich niemals wieder ohne meine tägliche Ration Reis, Seetang, Mochi, Misosuppe, Tempura und Udon- bzw. Sobanudeln leben können werde. Und Matcha. Matcha ist irgendwie untrennbar mit fast allen tollen Erlebnissen in Japan verbunden: Matcha Eiscreme in Miyajima, Matcha Latte zur Entspannung am Nachmittag, Matcha Donuts zum Frühstück, Matcha Mochi als After Dinner Snack … ich könnte die Liste endlos fortsetzen.Ich habe schon im Oktober von Matcha Weihnachtskeksen fantasiert.
Und dann kam ich zurück und irgendwie verschwand Matcha wieder ein wenig aus meinem Bewusstsein. Ehrlich gesagt, war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob all die Gerichte nicht wohl eher mehr aufgrund der grünen Farbe als wegen des Geschmacks so ein Faszination auf mich ausgeübt hatten.
Aber ich wurde eines Besseren belehrt: Als ich vor ein paar Tagen meine Dose mit Matcha Pulver öffnete und der bekannte Duft in meine Nase stieg, kam alles wieder in mir hoch.
Etwas sagt mir, dass diese Matcha Cookies erst der Anfang einer Matcha Reihe hier werden wird. Wer jetzt schon Lust auf mehr hat, sollte übrigens einen Sprung zur Lieblingscousine / Retailtheraist rüberschauen (wenn ihr mir versprecht, wiederzukommen). Dort findet ihr sogar ein Video zur Zubereitung von Matcha Latte.
Matcha Cookies
adaptiert von diesem Rezept
60 g Staubzucker
130 g weiche Butter
260 g Mehl
3 Eigelb
1,5 TL Matcha Pulver
Kristallzucker, um die Kekse darin zu wälzen
Staubzucker, Butter und Eigelb mit dem Handmixer cremig rühren.
In einer Schüssel Mehl und Matcha Pulver vermischen. Zu den feuchten Zutaten mischen und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
Nach dem Kneten ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Alternativ kann man auch eine rolle kneten und diese in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden.
Beidseitig in Kristallzucker wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Bei 180°C ca. 10-12 Min. backen.
Oatmeal Chocolate Cookies November 29, 2009
Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.Tags: Backen, Chocolate, Cookies, gesund, Haferflocken, Kekse, Oatmeal, Schokolade
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Der erste Adventsonntag ist für mich jedes Jahr der offizielle Startschuss zum Backmarathon. Eigentlich geht es mir dabei mehr ums Backen an sich als um das tatsächliche Ergebnis, denn wenn ich ehrlich bin, reisse ich mich gar nicht so sehr um Weihnachtskekse. Ok, ok, bevor ihr jetzt empört “Waaaasss?!” schreit und alle, die mich kennen, ungläubig die Augenbrauen hochziehen: Natürlich bin ich Süßem generell alles andere als abgeneigt, aber normalerweise sind es nicht unbedingt Kekse, die mich hinter dem Ofen hervorholen.
Mit stinknormalen Butterkeksen kann man mich nicht übermäßig beeindrucken und nachdem ich Nüsse – abgesehen von Walnüssen – nicht so gut vertrage, bleiben da nicht mehr allzu viele klassische Weihnachtsbäckereien für mich übrig.
Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und daher darf ich schon jetzt ankündigen, dass die Chancen gut stehen, dass ihr hier in nächster Zeit auch ein Lebkuchenrezept finden werdet – der Teig dazu wartet nämlich schon seit gestern im Kühlschrank darauf, seiner wahren Bestimmung zugeführt zu werden – und außerdem habe ich, seit ich den Fuss auf japanisches Territorium gesetzt habe, Visionen von Matcha-Keksen.
Aber genug von den Teasern in Sachen Eigenwerbung, ich möchte mit euch heute trotzdem ein Keksrezept teilen. Vor einigen Tagen habe ich unter meinen Vorräten eine kläglich vernachlässigte Tafel Sauerkirsch Chili Schokolade von Lindt gefunden. Eine Kostprobe hat mir verraten, dass diese durchaus noch genießbar war und plötzlich war da diese Idee, sie zu Cookies weiterzuverarbeiten.
Als Inspiration diente mir dieses Rezept von Orangette, wobei ich versucht habe, es etwas “leichter” zu machen. Die Cookies sind sehr knusprig und halten sich in der Dose locker eine Woche (vielleicht auch länger, um das auszupronieren müsste man aber etwas mehr Selbstbeherrschung haben). Entgegen meinen Erwartungen, habe ich vom “Sauerkirsch-Chili”-Teil der Schokolade nicht viel geschmeckt. Die Schokostücke schmecken in den Cookies wie normale dunkle Schokolade. Aber ich finde, einen Versuch war es allemal wert.
Oatmeal Chocolate Cookies
für 24 mittelgroße Cookies
100g Haferflocken
100 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes Vollkornmehl)
50g brauner Zucker
1TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Kokosöl (alternativ Butter)
1 Pkg. Vanillezucker
1 gehäufter EL Leinsamen
80g dunkle Schokolade, in kleine Stücke gehackt
Butter und braunem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend das Ei hineinschlagen und weiterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz verrühren. Die Mehlmischung nach und nach unter die nassen Zutaten rühren.
Danach die Haferflocken und Leinsamen hinzufügen und zum Schluss die Schokostückchen – am besten mit einem Kochlöffel unterrühren, damit das ganze nicht zu einem braunen Matsch wird, sondern die Schokostückchen erhalten bleiben.
Aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flachdrücken.
Bei 180°C ca. 15-20 Minuten im Backrohr backen.
Tipp: Schokolade entweder im Kühlschrank aufbewahren oder kurz ins Gefrierfach geben bevor man sie mit dem Messer in kleine Stücke hackt – dann schmelzen sie nicht sofort.
