Merry Christmas! Dezember 25, 2010
Posted by bellaskitchen in Diverses, laktosefrei, Obst, Sommer, Spezielle Anlässe, Weihnachten.Tags: bratapfel, curry-vanille-nüsse, einfach, gastgeschenk, geschenk, küche, marmelade, schnell, selbstgemacht, Weihnachten
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Zunächst einmal: Frohe Weihnachten euch allen! Ich hoffe, ihr verbringt, wie ich, schöne und erholsame Feiertage im Kreise eurer Lieben und lasst es euch gutgehen.
Das heutige Post hätte eigentlich schon vor Wochen entstehen sollen und eigentlich kommt sie wirklich schon viel zu spät, ich weiß. Ich hatte jetzt die Wahl: Entweder ganz fallen lassen, für in 11 Monaten schedulen oder trotzdem posten für den Fall, dass noch jemand auf der Suche nach einem nachträglichen “Last-Minute-Geschenk” aus der Küche ist.
Und da man ja bekanntlich auch zu anderen Anlässen etwas schenkt bzw. auch mal Selbstgemachtes mibringt, habe ich beschlossen, meine aktuellen Favourites aus der Küche dennoch mit euch zu teilen. Auch auf die Gefahr hin, dass einige von euch jetzt wahrscheinlich stöhnen werden, weil sie, wie ich, nach dem Zucker-Butter-Koma der letzten Wochen nichts Süßes mehr sehen können und/oder mit Geschenken für die nächsten 12 Monate gar nichts mehr zu tun haben wollen.
Curry-Vanille-Nüsse
Rezept von Chefkoch.de
100ml Wasser
125g Zucker
1 Vanillestange
1/2 TL Currypulver
200g Nüsse (ich habe Cashews und geschälte, ganze Mandeln verwendet)
Das Wasser mit der ausgekratzen Vanillestange, dem Zucker und dem Currypulver zum Kochen bringen.
Wenn eine dickflüssige Masse entstanden ist, die Nüsse dazugeben und bei mittlerer Hitze solange kochen lassen bis die Flüssigkeit fast komplett verdampft ist und er Zucker die Nüsse mit feiner Kruste überzogen hat.
Darauf achten, dass die Nüsse nicht anbrennen!
Die heißen Nüsse auf Backpapier geben, so gut wie möglich teilen und auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen in luftdichte Dosen oder Gläser aufbewahren.
Bratapfel-Marmelade
Rezept adaptiert von Annik Wecker, Rezepte aus meiner Küche
1,2 kg Äpfel
70 g Mandeln, gestiftet
330 g Gelierzucker 3:1
1 TL Zimt
Saft 1/2 Zitrone
3 EL Amaretto
optional: 50 g Rosinen, einige Stunden in Rum eingeweicht (habe ich weggelassen, da die meisten Leute, die ich kenne, keine Rosinen mögen und ich kein Risiko eingehen wollte)
Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und zusammen mit dem Gelierzucker mindestens 60 Min. ziehen lassen.
Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz anrösten.
Die Apfelstücke mit dem Zimt (den Rosinen) und den Mandelstücken in einem Topf aufkochen lassen und den Amaretto hinzufügen. Noch weitere 5 Min. köcheln lassen bis die Apfelstücke weich sind. Entweder sofort in sterile Gläser füllen oder vorher noch kurz pürieren.
Marmeladegläser verkehrt in kaltes Wasser stellen und auskühlen lassen.
Rote Rüben mit Ziegenkäse März 29, 2010
Posted by bellaskitchen in Beilagen, Dinner for One, Gemüse, Vegetarisch.Tags: einfach, Rote Beete, Rote Rüben, schnell, Vegetarisch, Ziegenkäse
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Manchmal überkommen mich aus heiterem Himmel Gelüste auf Dinge, an die ich davor noch nie oder Ewigkeiten nicht mehr auch nur einen Gedanken verschwendet habe. So geschehen zum Beispiel mit roten Rüben. Eigentlich gab es nur eine Zeit in meinem Leben, in der ich bewusst rote Rüben gegessen habe: Und zwar als ich in Paris gelebt habe.
Keine Ahnung, ob rote Rüben, oder Betterave rouge, tatsächlich traditionell französisch sind, aber als ich dort war, wurden sie auf jeden Fall sehr häufig gegessen. Ich erinnere mich noch an eine Kollegin, die fast jeden Tag als Mittagessen 1 rote Rübe und 1 Avocado gegessen hat. Ich gebe zu, das hat mich durchaus fasziniert, denn das ist ein Anblick, den man in Österreich nur selten bis nie hat. Hierzulande isst man – Diätgurus, die Gegenteiliges raten und Low-Carb hin oder her – traditionell ein “Weckerl” wenn gerade keine warme Mahlzeit zur Verfügung steht.
Eine französische Freundin hat mir einmal eines ihrer Lieblingsrezepte verraten: Rote Rüben mit Ziegenkäse und Pinienkernen. Das ganze wurde dann auch noch mit Honig beträufelt und gegrillt. Ich war ehrlich beeindruckt. Wenn ich auch sagen muss, dass mir die Kombination aus roten Rüben und Honig fast eine Spur zu süß war. Kürzlich musste ich plötzlich wieder an dieses Gericht denken.
Diesmal habe ich jedoch den Honig weggelassen und insgesamt 3 Variationen probiert – mit Pinienkernen alleine, mit einer Mischung aus Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkernen, und einmal ganz ohne Kerne (wobei ich nur die letzte Version fotografiert habe).
Und fast hätte ich’s vergessen: Rote Rüben sind noch dazu gesund. Sie sind reich an Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor und enthalten Vitamin B, Folsäure und Vitamin C. Und sie beugen Erkältungen und Grippe vor und sollen angeblich auch gegen Mitesser helfen.
Nach den Horrormeldungen hinsichtlich der Sauerei, die diese kleinen Wunderdinger mitunter in der Küche verursachen, habe ich übrigens fertig gekochte, abgepackte rote Rüben verwendet.
Rote Rüben mit Ziegenkäse
für 1 Person
1-2 Rote Rübe(n), geschält und gekocht
20 g Ziegenkäse
Salz & Pfeffer
1 EL Kerne (z.B. Pinien-, Kürbis-, Sonneblumenkerne – optional)
Backrohr auf 200 °C vorheizen.
Die Rüben in Würfel schneiden und in eine kleine Ofenform schlichten.
Ziegenkäse in kleine Stücke (oder Scheiben) schneiden und mit den Kernen auf die Rüben geben.
Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Min. im Backrohr grillen.
Bananen-Kokos-Muffins Februar 11, 2010
Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Süßes, Vegetarisch.Tags: Bananen, einfach, fettarm, Kokos, Muffins, schnell
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Ich weiß, ich wiederhole mich an dieser Stelle. So spontan ich in vielerlei Hinsicht bin, manche Umstellungen fallen mir dennoch immer wieder schwer. Und die Umstellung von Urlaub auf Arbeitsalltag steht da ganz weit oben auf der Liste.
Im Schiurlaub kommt aber auch noch ein anderes Phänomen dazu: Die Umstellung von der “Wintersport-Ernährung” zur “Alltags-Ernährung”: Kaiserschmarrn, Käsespätzle, Apfelstrudel mit Vanillesauce … immer nur her damit, sobald ich in meinen Schisachen stecke. Die Sache ist nur die: So leicht es mir fällt, mich auf die Hütten-Diät einzustellen, danach dauert es immer einige Tage, mich wieder auf meine “normale” Ernährung umzustellen. Im Normalfall versuche ich dann immer, mich von deftigen Mehlspeisen und Süßigkeiten fern zu halten.
Doch was macht man, wenn man zwei überreifen Bananen hat, die ursprünglich als Snack für die Autofahrt angedacht waren und noch immer auf ihren Einsatz warten? ….. Richtig: Man backt etwas. Zum Beispiel Bananen-Muffins. Und mit einer Dosis Kokos freut man sich dann schon fast auch wieder auf den nächsten Sommer.
Bananen-Kokos-Muffins
für 12 Muffins
165 g Mehl
80 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Butter
120 g Sauerrahm (Schmand)
2 überreife Bananen
80 g Kokosflocken
100 g Schokolade, gehackt
Das Backrohr auf 200 °C vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Die zimmerwarme Butter in einer Schüssel mit dem Zucker cremig schlagen. Das Ei hinzufügen und weitermixen. Die Bananen und den Sauerrahm/Schmand hinzufügen und das ganze zu einer cremigen Masse rühren. Zum Schluss die trockenen Zutaten unterrühren und noch einmal kurz durchrühren.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Die Teigmasse in die Formen füllen.
Die Muffins 15-20 Min. backen bis sie oben goldbraun sind.


