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And…. we’re back! März 5, 2011

Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Vegetarisch.
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Nach einer laaaangen Blogging-Pause und einigen turbulenten Wochen bin ich nun zurück. Die letzten Wochen waren aufregend, stressig und haben viele (positive) Veränderungen für mich gebracht. Doch eines ist dabei mehr als auf der Strecke geblieben: eine Ernährung. Ich traue es mich fast gar nicht zugeben, aber ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich in meiner Küche das letzte Mal etwas anderes als Packerlsuppe oder Käsebrot zubereitet habe. Mein neues Topfset, dass ich mir in den Weihnachtsferien gegönnt habe, ist noch weitgehend unbenutzt und meine anderen Küchengeräte haben schon Staub angesetzt. Doch damit ist jetzt Schluss.

Und daher habe ich mich – rechtzeitig vor Beginn der Fastenzeit – wieder einmal an Macarons versucht. Das ist nicht das erste Mal, dass ich dieses Experiment wage und ich muss sagen, ich hatte auch davor schon einige vielversprechende – wenn auch nicht perfekte – Versuche hinter mir. Eine große Lektion, die ich jedoch mitgenommen habe ich die: flüssige Lebensmittelfarbe – und sei die Dosierung noch so homöopathisch – sind der Untergang jedes Macaron-Versuchs. Da ich in Österreich noch keine Quelle für Lebensmittelfarbe in Pulver- oder Pastenform gefunden habe, bleiben mir nur zwei Möglichkeiten: Die Originalfarbe zu belassen (so wie in diesem Foto) oder auf Matcha-Pulver zurückzugreifen.

Aber bei näherer Betrachtung ist das auch nicht der Untergang. Und im Endeffekt zählt ja ohnehin das Geschmackserlebnis.

Vorweg ist zu sagen, dass ich bis jetzt zwei Macarons-Rezepte ausprobiert habe. Ich kann Aurélies Rezept wirklich wärmstens empfehlen. Zum Vergleich habe ich kürzlich aber auch noch das Rezept aus Donna Hays Buch Schnelle Küche für Gäste” ausprobiert, das ich mit euch heute teilen möchte.

Mandelmakronen mit Schokotrüffelfüllung
aus Donna Hay, Schnelle Küche für Gäste

für ca. 16 Stk.

110g Mandeln, geschält, blanchiert
125g Puderzucker
2 Eiweiß
1 EL Kristallzucker

Für die Füllung
200g Zartbitter- oder weiße Schokolade
80ml Schlagobers

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Mandeln mit Puderzucker fein mahlen.
Eiweiß steif schlagen und den Kristallzucker hinzufügen. Kurz weiter schlagen.
Eischnee unter die Mandel-Zucker-Mischung heben und mit einem Spritzbeutel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Achtung: Genug Platz dazwischen lassen, damit die Makronen nicht ineinander rinnen.
8-10 Min. im vorgeheizten Backrohr backen. Die Makronen auf dem Backblech auskühlen lassen und erst lösen, wenn sie vollständig abgekühlt sind, sonst zerfallen sie sehr leicht und bleiben kleben.
Für die Füllung die Schokolade über einem Wasserbad erwärmen bis sie geschmolzen ist. Mit dem Schlagobers zu einer cremigen Masse rühren. Die Füllung abkühlen lassen, bis sie die ideale Konsistenz zum Bestreichen der Makronenhälften hat.
Am besten schmecken die Makronen meiner Meinung nach, wenn sie in einem luftdichten Behälter über Nacht im Kühlschrank aufgewahrt und erst am nächsten Tag gegessen werden.

Gâteau au chocolat fondant (Schokoladentorte) Januar 2, 2010

Posted by bellaskitchen in Backen, Kuchen, Süßes, Spezielle Anlässe.
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So gerne ich koche und backe, irgendetwas treibt mir bei dem Gedanken an Torten – vor allem für besondere Anlässe – den Angstschweiß auf die Stirn. Und nein, ich rede dabei nicht von den Millionen an Kalorien und Tonnen an Butter. (Was das betrifft, entsprach die Torte, die ich zu A’s Geburtstag gemacht habe aber allen Klischees.) Sondern viel mehr vom Erfolgsdruck, der dann auf mir lastet und dem unguten Gefühl in der Magengegend, dass daraus resultiert, dass man bei Torten und Kuchen erst dann bemerkt, dass etwas schief gelaufen ist, wenn es schon zu spät ist – nämlich dann, wenn das besagte Teil im Kreise aller angeschnitten wird. Ein Albtraum-Szenario. Schließlich kann man Torten ja nicht im Vorfeld anschneiden und vorkosten, ob man sie wirklich guten Gewissens Freunden und Verwandten vorsetzen kann.

Und es ist auch irgendwie ein Teufelskreis: Da ich kaum Torten backe (wer bäckt schon eine Torte mal einfach so für sich selbst?), habe ich auch kein Repertoire an “sicheren” Rezepten, auf die ich in solchen Situationen zurückgreifen kann. Daher muss ich etwas Neues ausprobieren, was den Unsicherheitsfaktor natürlich noch einmal multipliziert.

Also habe ich, als ich A versprach, eine Torte für Ihre Geburtstagsfeier zu backen, das Nächstbeste in dieser Situation gemacht: nämlich auf ein bewährtes Rezept von jemand anderem zurück gegriffen. Und wer käme da am besten in Frage, als diese Dame? Die Wahl fiel dann nicht mehr schwer: Die Torte trägt den vielversprechenden Beinamen “Winning-Hearts-and-Minds Cake” und aus Molly’s Buch (in das es das Rezept ebenfalls geschafft hat) weiß ich, dass das sogar ihre Hochzeitstorte war.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer einen “leichten” Schokoladenkuchen sucht, ist hier falsch. Wir reden hier von einem Kuchen, der schon eher einer Schokoladecreme in Kuchenform gleich kommt und fast ganz ohne Mehl auskommt. Aber wer keine Angst vor Butter und Schokolade hat und bei dem Gedanken an eine cremige Schokoladetorte, die förmlich auf der Zunge zergeht, ebenfalls ins Träumen kommt, der sollte jetzt schon einmal Stift und Papier bereit legen.

Gâteau au chocolat fondant (Schokoladentorte)
von Orangette bzw. A Homemade Life von Molly Wizenberg

für eine 23 cm Springform

220 g dunkle Schokolade (gute Qualität zahlt sich hier wirklich aus!)
220 g Butter
250 g Feinkristallzucker
5 große Eier
1 1/2 EL Mehl

Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Springform mit ca. 23cm Durchmesser einfetten. Den Boden mit Backpapier belegen und auch dieses einfetten.

Butter und Schokolade in kleine Stücke schneiden und über einem Wasserbad schmelzen. Dabei immer wieder umrühren. Dann den Zucker hinzufügen und cremig rühren. Dann die Mischung etwas abkühlen lassen.

Wenn die Masse abgekühlt ist, nach und nach die Eier unterrühren. Dazwischen immer gut durchrühren. Am Schluss das Mehl dazugeben.

Die Masse in die Springform füllen und im Backrohr ca. 25-35 Min. backen. Der Kuchen ist normalerweise recht “wabbelig” und man merkt, dass er fertig ist, wenn er in der Mitte etwas weniger “wabbelt” (sorry, mir fehlt ein besseres Wort, um diesen Zustand zu beschreiben).

Nicht schrecken, die Torte fällt, wenn sie abkühlt etwas zusammen, das ist ganz normal. Außerdem ist sie auch etwas filigran, daher erfordert das stürzen auf die Tortenplatte etwas Vorsicht. Ich habe sie einfach gestürzt und dann mit Staubzucker bestreut, um Unebenheiten zu verdecken.

Mit etwas Schlagobers (Schlagsahne) oder pur servieren.

Rumkugeln Dezember 19, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.
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Ich gebe zu, in den letzten Tagen war es recht ruhig hier. Die vorweihnachtlichen sozialen Events haben mich ganz schön gefordert und ihre Spuren hinterlassen. Ich fühle mich wie ein Zombie, wobei ich nicht so genau sagen kann, ob ich einfach in ein Alter gekommen bin, wo ich derartige Exzesse einfach nicht mehr spurlos wegstecke oder ob sich einige Grippeviren mein geschwächtes System für einen hinterhältigen Überraschungsangriff ausgesucht haben.

Deshalb werde ich mich heute definitiv vom Shoppingwahnsinn fernhalten und mir einen gemütlichen Tag auf dem Sofa machen – mit Süßkartoffelsuppe (Rezept folgt) und Weihnachtsbäckereien. Für all jene, die noch nicht geng vom alljährlichen Zuckerhigh im rund um Weihnachten haben, habe ich noch etwas in petto: Rumkugeln.

Die Zubereitung ist eigentlich einfach, aber nichts für Personen, die davor zurückschrecken, sich die Hände schmutzig zu machen (aber bevor ihr aufhört weiterzulesen – es schmeckt zum dahinschmelzen, also überlegt es euch gut).

Rumkugeln

Rezept von Chefkoch.de

100 g Butter, zimmerwarm
100 g Puderzucker
300 g Schokolade (ich habe nur dunkle Schokolade verwendet, man kann allerdings auch einen Teil Vollmilchschokolade nehmen)
4 EL Rum
Schokostreusel

Butter cremig schlagen. Puderzucker durch ein Sieb hinzufügen und beides sehr cremig rühren.
Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Schokolade und den Rum in die Butter-/Zuckermischung einrühren.
Den Teig ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Zum Kugeln Formen am besten eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen, in das man zwischendurch die Hände tauchen kann.
Hände in das Wasser tauchen und aus 1 Teelöffel Schokolademasse Kugeln formen.
In Schokostreusel wälzen und auf große Teller oder ein Backblech legen.
Die Rumkugeln noch einmal mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Genießen.

Tipp: Schokolade schmelzen
Damit es euch nicht geht, wie mir (die erste Ladung Schokolade ist bei mir nämlich leider in den Müll gewandert, weil mir keiner gesagt hat, dass das mit dem Schmelzen eine eigene Wissenschaft ist):



1. Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine hitzesbeständige Schüssel geben.


2. Die Schüssel so in einen Topf mit heißem, nur leicht kochendem Wasser hängen. Achtung: Das Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren.

3. Die Schokolade schmelzen lassen, wobei sie maximal zu einer Temperatur von 43°C-45°C erhitzt werden sollte. Die optimale Temperatur für die Weiterverarbeitung liegt bei 30°C-31°C.

Oatmeal Chocolate Cookies November 29, 2009

Posted by bellaskitchen in Backen, Cookies, Süßes, Vegetarisch, Weihnachten.
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Der erste Adventsonntag ist für mich jedes Jahr der offizielle Startschuss zum Backmarathon. Eigentlich geht es mir dabei mehr ums Backen an sich als um das tatsächliche Ergebnis, denn wenn ich ehrlich bin, reisse ich mich gar nicht so sehr um Weihnachtskekse. Ok, ok, bevor ihr jetzt empört “Waaaasss?!” schreit und alle, die mich kennen, ungläubig die Augenbrauen hochziehen: Natürlich bin ich Süßem generell alles andere als abgeneigt, aber normalerweise sind es nicht unbedingt Kekse, die mich hinter dem Ofen hervorholen.

Mit stinknormalen Butterkeksen kann man mich nicht übermäßig beeindrucken und nachdem ich Nüsse – abgesehen von Walnüssen – nicht so gut vertrage, bleiben da nicht mehr allzu viele klassische Weihnachtsbäckereien für mich übrig.

Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und daher darf ich schon jetzt ankündigen, dass die Chancen gut stehen, dass ihr hier in nächster Zeit auch ein Lebkuchenrezept finden werdet – der Teig dazu wartet nämlich schon seit gestern im Kühlschrank darauf, seiner wahren Bestimmung zugeführt zu werden – und außerdem habe ich, seit ich den Fuss auf japanisches Territorium gesetzt habe, Visionen von Matcha-Keksen.

Aber genug von den Teasern in Sachen Eigenwerbung, ich möchte mit euch heute trotzdem ein Keksrezept teilen. Vor einigen Tagen habe ich unter meinen Vorräten eine kläglich vernachlässigte Tafel Sauerkirsch Chili Schokolade von Lindt gefunden. Eine Kostprobe hat mir verraten, dass diese durchaus noch genießbar war und plötzlich war da diese Idee, sie zu Cookies weiterzuverarbeiten.

Als Inspiration diente mir dieses Rezept von Orangette, wobei ich versucht habe, es etwas “leichter” zu machen. Die Cookies sind sehr knusprig und halten sich in der Dose locker eine Woche (vielleicht auch länger, um das auszupronieren müsste man aber etwas mehr Selbstbeherrschung haben). Entgegen meinen Erwartungen, habe ich vom “Sauerkirsch-Chili”-Teil der Schokolade nicht viel geschmeckt. Die Schokostücke schmecken in den Cookies wie normale dunkle Schokolade. Aber ich finde, einen Versuch war es allemal wert.

Oatmeal Chocolate Cookies

für 24 mittelgroße Cookies

100g Haferflocken
100 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes Vollkornmehl)
50g brauner Zucker
1TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Kokosöl (alternativ Butter)
1 Pkg. Vanillezucker
1 gehäufter EL Leinsamen
80g dunkle Schokolade, in kleine Stücke gehackt

Butter und braunem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend das Ei hineinschlagen und weiterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz verrühren. Die Mehlmischung nach und nach unter die nassen Zutaten rühren.
Danach die Haferflocken und Leinsamen hinzufügen und zum Schluss die Schokostückchen – am besten mit einem Kochlöffel unterrühren, damit das ganze nicht zu einem braunen Matsch wird, sondern die Schokostückchen erhalten bleiben.
Aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flachdrücken.
Bei 180°C ca. 15-20 Minuten im Backrohr backen.

Tipp: Schokolade entweder im Kühlschrank aufbewahren oder kurz ins Gefrierfach geben bevor man sie mit dem Messer in kleine Stücke hackt – dann schmelzen sie nicht sofort.

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