Bill Granger’s Frühstückskuchen


Als ich vor einigen Tagen so auf Apartment Therapy herumsurfte traf ich auf einen Eintrag zu Rezepten fürs Frühstück. Ich liebe Frühstück. Mittlerweile kann ich gar nicht glauben, dass ich jahrelang während meiner Schulzeit und meines Studiums fast nie gefrühstückt habe.

Ich liebe fast alles, was sich zum Frühstücken eignet – süß oder pikant, Brot oder Müsli, Eier oder Joghurt – keine andere Mahlzeit befriedigt mich auf dieselbe Weise. Heute versuche ich daher am Abend nur noch sehr leicht oder gar nichts zu essen, dafür genieße ich das frühstück umso mehr. Ich genieße die Ruhe vor dem Sturm, wenn ich mich im Bademantel auf die Wohnzimmer-Couch kuschle – in einer Hand eine Tasse Kaffee in der anderen mein Porridge. Irgendwann vor einigen Monaten bin ich auf den Geschmack von Porridge gekommen und besonders jetzt wo es so kalt draussen ist, finde ich, in der Früh etwas Warmes zu essen umso angenehmer.


Es sind die letzten Minuten des Tages, die ich für mich ganz alleine habe. Wo es ruhig um mich ist. Wo ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann.

Trotzdem, oder gerade deshalb, kommt es für mich auf keinen Fall in Frage morgens einfach irgendetwas zu essen. Das muss schon durchdacht sein: die richtige Konsistenz, Temperatur, Vitamine und Ballaststoffe, aber wenig Zucker, damit mein Blutzuckerspiegel während des Vormittags nicht während eines Meetings in den Keller wandert, was normalweise gravierende Auswirkungen auf meinen allgemeinen Gemütszustand hat.


Also alles nicht so einfach.

Aber heute war ich ich experimentierfreudig. Bill Granger’s Oat Pear and Raspberry Loaf hat einfach so gut ausgesehen… und mit den Früchten und Beeren auch fast irgendwie vollwertig. Deshalb werde ich ab morgen eine neue Frühstücks-Ära (oder zumindest eine vorübergehende neue Frühstücks-Phase, wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen) einläuten.

Doch ich habe das Rezept ein wenig gepimpt: Vollkornmehl statt Universalmehl, ich habe statt nur Himbeeren eine Beerenmischung genommen und das Topping habe ich ebenfalls gestrichen, um ein paar Gramm Butter und Zucker einzusparen.


Kuchen Haferflocken, Birnen und Beeren
adaptiert von thekitchn

100 g Haferflocken
375 ml kochendes Wasser
150 g Butter
110 g brauner Zucker
50 g Kristallzucker
1 Pkg.Vanillezucker
2 Eier
185 g Vollkornmehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
2 Birnen, geschält und in Würfel geschnitten
120 g Beeren (frisch oder tiefgefroren)

Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Haferflocken in eine Schüssel geben und kochendes Wasser darüber. Die Haferflocken ziehen lassen, bis die Flüssigkeit lauwarm ist und fast komplett von den Haferflocken aufgesaugt wurde.
In der Zwischenzeit Butter und Zucker cremig schlagen. Nacheinander die Eier hinzufügen.
Dann das Mehl, Salz und Backpulver unterrühren.
Die restliche Flüssigkeit von den Haferflocken abseihen und die Haferflocken zur Mischung hinzufügen.
2/3 der Masse in eine befettete Kastenform (ca.25 cm) füllen.
Mit Birnenstücken und Beeren belegen.
Zum Schluss die restliche Masse darüber verteilen.
Für 80-90 Min. im Backrohr backen.
Mit einem Holzstäbchen in den Kuchen hineinstechen und prüfen, ob Teig daran haften bleibt. Das ist mitunter nicht so leicht, weil der Kuchen generell durch die Früchte eher saftig bleibt.

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