And ….. we’re back!

Leute die mich kennen, wird diese Aussage jetzt vermutlich überraschen, aber ich muss an dieser Stelle gestehen: Die Süßigkeitenabteilung in österreichischen Supermärkten langweilen mich zu Tode. Deshalb lasse ich sie meistens gleich komplett aus.

Das hängt weder mit einem hohen Maß an Selbstbeherrschung zusammen, noch damit, dass ich generell nicht so auf Süßes stehe (jeder, der mich kennt, lacht sich bei dem Gedanken vermutlich gerade tot). Nein, das liegt einfach daran, dass das meiste Zeug, das man dort findet, uninteressant und abgedroschen auf mich wirkt.

Nachdem von der diversen Entdeckungstouren in ausländischen Supermärkten weiß, dass das ganz und gar nicht daran liegt, dass den Produktentwicklern in Lebensmittelkonzernen keine ausgefalleneren Dinge einfallen, habe ich folgende Vermutung: Der traditionelle österreichische Konsument ist, wenn es um seine süße Snacks geht, relativ einfach gestrickt und offenbar ganz und gar nicht experimentierfreudig.

Da ich aber keine Lust habe, meine Geschmacksnerven mit Dingen zu beleidigen, die mich bereits als Schulkind beim Einkaufen mit meinen Eltern nicht sonderlich umgehauen haben, bleibt mir nichts anderes übrig, als selbst die Ärmel hochzukrempeln und kreativ zu werden. Ich weiß, ich weiß …. einer muss es ja tun.

Eine meiner jüngsten Entdeckungen sind diese wunderbaren Cranberry Oatmeal Cookies. Dieses Rezept eignet sich perfekt zum herumspielen mit diversen Kombinationen. Ich habe mich für Cranberrys (=Preiselbeeren) entschieden, aber im Prinzip kann man alle getrockneten Früchte verarbeiten und auch Nüsse stelle ich mir ausgezeichnet dazu vor. Auf diese Art und Weise sind die Mögllichkeiten endlos.

Obwohl Kekse natürlich niemals wirklich „gesund“ sind, glaube ich doch, dass diese hier im Vergleich zu denen, die es in Supermärktem zu kaufen gibt, um einiges figurfreundlicher sind. Ich möchte das nächste Mal auch versuchen, den Zuckeranteil noch einmal zu reduzieren, da sie mir persönlich fast eine Spur zu süß waren. Die Sisterella stimmte mit mir darin allerdings nicht überein, deshalb habe ich beim hier Rezept die Zuckermenge nicht reduziert. Wer will, kann selbst ein wenig modifizieren.

Einen Großteil der Cookie-Ladung habe ich ins Büro für meine Kollegen mitgenommen, den Rest habe ich für spontane süße Gelüste eingefroren. Einfach 30-40 Sek. in der Mikrowelle auftauen und genießen!

Ach ja, noch etwas: Das Rezept ist eine Kombination aus Rezepten von diversen (englischsprachigen) Internetquellen, daher sind die Mengenangaben auch wieder in „Tassen“. Ich verwende dann immer ein normales Kaffeehäferl zum Abmessen, weil ich das sowieso viel angenehmer finde, als ständig alles mit der Küchenwaage abzuwiegen. Es kommt hier ja auch nicht um 10 Gramm mehr oder weniger an.


Cranberry Oatmeal Cookies

(ca. 1 1/2 Backbleche voll Cookies – ich hab vergessen, sie zu zählen)

3 EL Butter oder Margarine
1/4 cup Kristallzucker
1/2 cup brauner Zucker
1 Ei
1 Pkg. Vanillezucker
3/4 cup Vollkornmehl
1/2 Pkg. Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
3-4 EL Wasser
1 1/2 cups Haferflocken
1/2 cup Cranberries getrocknet (oder andere gertrocknete Früchte wie Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen, Pflaumen, etc. …. oder auch Schokostückchen)

1 cup = 1 Kaffeehäferl

Backofen auf 180 °C vorheizen.
Butter und Zucker smit dem Mixer cremig rühren.
Ei hinzufügen und weiterrühren.
Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen und dazurrühren.
Zum Schluss Haferflocken und Trockenfrüchte unterrühren.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Mit einem Löffel kleine Häufchen Keksmasse bilden.
Etwa 10 Min. ins Backrohr.

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