Maroni Soufflé à la Toni Mörwald

Ich hoffe, Ihr habt alle wunderschöne Feiertage im Kreise eurer Lieben verbracht.

Weihnachten zeichnet sich ja vor allem auch immer durch eines aus: Essen. Wie man es dreht und wendet, fast alle Aktivitäten an Weihnachten (abgesehen vom Geschenke auspacken) drehen sich irgendwie darum. Ich versuche mich generell von der Einstellung „jetzt schlemmen, später kasteien“ – oder umgekehrt – zu lösen und glücklicherweise habe ich es auch heuer geschafft während der Weihnachtszeit eine gewisse Balance zu halten. Was selbstverständlich nicht heißt, dass ich um die süßen Seiten des Lebens einen Bogen gemacht habe: zum Beispiel um dieses Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald.

Meine Mama hat das Rezept aus einer der letzten Woman-Ausgaben und da wir Frauen der Familie alle verrückt nach Maroni sind, stand es natürlich außer Frage, dass wir dieses Rezept ausprobieren mussten.

Zugegeben, es ist etwas aufwändiger als vergleichsweise zum Beispiel ein einfacher Kuchen. Man überlegt sich schon zweimal, ob man zum Schmelzen von 20 g Schokolade wirklich zwei Töpfe schmutzig machen soll. Aber man weiß, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, wenn im Anschluss jeder andächtig seinen Löffel durch den zarten Teig gleiten lässt und zufrieden die Augen verdreht, wenn dieser dann förmlich auf der Zunge zergeht.

Maroni-Soufflé à la Toni Mörwald

Rezept aus Woman

für 4 Portionen

50 g Butter
3 Dotter
1 Prise Salz
20 g Schokolade
60 g Kastanienreis
3 Eiweiß
40 g Puderzucker
30 g Mandeln, gerieben
10 g Semmelbrösel

Backrohr auf 200°C vorheizen.

Butter, Dotter und Salz schaumig rühren.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen (Anleitung siehe auch hier) und mit dem Kastanienreis zur Buttermasse untermengen.

Eiweiß steif schlagen und dann den Zucker unterrühren. Vorsichtig unter die Butter-Schokoladenmasse heben.

Zum Schluss Mandeln und Brösel untermengen.

Die Masse in 4 kleine gebutterte Förmchen füllen.

Laut Rezept soll man die Soufflees 20 Min. im Wasserbad garen – bei mir hat es allerdings ca. 10-15 Min. länger gedauert. Am besten einfach regelmäßig mit einem Holzstäbchen kontrollieren ob das Innere noch flüssig ist.

Dazu passen auch sehr gut Kirschen oder Sabayon (Zabaione).

3 Gedanken zu „Maroni Soufflé à la Toni Mörwald

  1. Ich finde es faszinierend, dass du genug Muße für solche Rezepte hast! Ich liebe es zwar zu kochen, aber bei mir muss immer alles schnell und praktisch sein… Ich glaube, ich bin einfach zu ungeduldig und kann dann niemanden mit meinen Kreationen beeindrucken😦

    • Wenn ich nicht gerade Urlaub habe und dankbare Esser in meiner Nähe, tue ich mir auch keine aufwendigen Rezepte an. Manchmal macht es dann aber auch wieder Spaß mal etwas anderes auszuprobieren, finde ich. Aber ich bin mir sicher, dass du mit deinen Kreationen auch viele Leute beeindrucken kannst😉

      • Ich probiere auch gerne aus. Leider habe ich nicht so viele dankbare Esser in meiner Nähe bzw. sie sind vegan oder allergisch oder essen keinen Mais oder keine Zwiebeln…
        Aber für dieses Jahr habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen, wieder abwechslungsreicher zu essen und zu kochen. Da kommen bestimmt ein paar neue beeindruckende Kreationen bei rum🙂

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