Ayurvedisches Kürbis-Curry

Wie ich bereits erzählt hatte, habe ich vor kurzem mit einigen Freundinnen aus meinem Yogakurs ein ayurvedisches Abendessen veranstaltet. Nach den Hafer-Cookies möchte euch natürlich auch unser Hauptgericht nicht vorenthalten: Kürbis-Curry.

Bevor ihr jetzt denkt: Halt, sie hat doch schon einmal ein Kürbis-Curry Rezept gepostet, möchte ich euch versichern, dass dieses Rezept trotzdem in jedem Fall ein eigenes Post verdient.

Das Einzige, was sich unter Umständen als etwas schwierig erweisen könnte ist, die zugehörigen Gewürze aufzutreiben, wenn man nicht gerade einen gut sortierten Inder oder, wie in meinem Fall, den Wiener Naschmarkt in der Nähe hat. Aber es zahlt sich aus. Mir ist auch bewusst, dass gerade bei Gewürzen die Geschmäcker sehr stark variieren und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich gerade bei diesem Rezept bewährt hat, zum Schluss noch einmal individuell mit jenen Gewürzen nachzuwürzen, die man besonders gerne mag, denn das ursprüngliche Rezept ist eher recht mild.

Übrigens hat es mir aufgewärmt am nächsten Tag (sehr „unayurvedisch“, ich weiß!) fast noch besser geschmeckt, weil die Gewürze über Nacht ihr Aroma noch besser entwickelt haben und dem Ganzen eine komplett neue Note gegeben haben. Ich habe dann auch statt Basmatireis Dinkelreis verwendet, was dem Geschmack aber keinen Abbruch getan hat.

Achja: Und falls ihr euch wundert: Das Rezept sieht tatsächlich kein Curry vor, die gelbe Farbe kommt von Gelbwurz (=Kurkuma).

Ayurvedisches Kürbis-Curry
adaptiert von „Kochen nach Ayurveda“ von Pirc/Kempe

für 4-6 Personen

1 kg Kürbis, geschält und in kleine Stücke geschnitten
1 EL Ghee
1/2 frische, grüne Chilischote (alternativ: Chilipulver)
1 cm frischer Ingwer
1/2 TL ganzer, schwarzer Kreuzkümmel
1/4 TL Asa foetida (Gewürz)
1 TL brauner Zucker
1 TL Bockshornkleeblätter
1/4 TL Zimt
1/4 TL Muskat
1 TL Gelbwurz (= Kurkuma)
1/4 TL gemahlener Kümmel
50 g gehackte Mandeln (alternativ: geriebene Mandeln)
230 ml heißes Wasser
etwas Salz
200 g Crème fraîche
einige Tropfen Zitronensaft

Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote waschen, entkernen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein raspeln.

Ghee in einem Topf erhitzen, Kreuzkümmel, Chili, Ingwer, Asa foetida und Zucker darin anbraten.

Nun die übrigen Gewürze, Kürbisstücke, die Mandeln und das heiße Wasser hinzufügen und das Ganze ca. 10-15 Min. zugedeckt köcheln lassen.

Salz, Crème fraîche und Zitronensaft hinzufügen, alles kurz aufkochen lassen und weitere 5 Min. bei geringer Hitze ziehen lassen. Nach Geschmack nachwürzen.

Als Beilage eignen sich zu Beispiel Reis mit gelben Linsen oder Naan-Brot.

Anmerkung: Ich habe das Rezept für das Foto zu Hause nachgekocht. Da ich keine Bockshornkleeblätter daheim hatte, habe ich stattdessen Bockshornkleegewürz verwendet (daher keine schwarzen Punkte auf dem Bild). Im Original hat es mir aber besser geschmeckt, daher habe ich dies auch im Rezept so angegeben.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s