And…. we’re back!

Nach einer laaaangen Blogging-Pause und einigen turbulenten Wochen bin ich nun zurück. Die letzten Wochen waren aufregend, stressig und haben viele (positive) Veränderungen für mich gebracht. Doch eines ist dabei mehr als auf der Strecke geblieben: eine Ernährung. Ich traue es mich fast gar nicht zugeben, aber ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich in meiner Küche das letzte Mal etwas anderes als Packerlsuppe oder Käsebrot zubereitet habe. Mein neues Topfset, dass ich mir in den Weihnachtsferien gegönnt habe, ist noch weitgehend unbenutzt und meine anderen Küchengeräte haben schon Staub angesetzt. Doch damit ist jetzt Schluss.

Und daher habe ich mich – rechtzeitig vor Beginn der Fastenzeit – wieder einmal an Macarons versucht. Das ist nicht das erste Mal, dass ich dieses Experiment wage und ich muss sagen, ich hatte auch davor schon einige vielversprechende – wenn auch nicht perfekte – Versuche hinter mir. Eine große Lektion, die ich jedoch mitgenommen habe ich die: flüssige Lebensmittelfarbe – und sei die Dosierung noch so homöopathisch – sind der Untergang jedes Macaron-Versuchs. Da ich in Österreich noch keine Quelle für Lebensmittelfarbe in Pulver- oder Pastenform gefunden habe, bleiben mir nur zwei Möglichkeiten: Die Originalfarbe zu belassen (so wie in diesem Foto) oder auf Matcha-Pulver zurückzugreifen.

Aber bei näherer Betrachtung ist das auch nicht der Untergang. Und im Endeffekt zählt ja ohnehin das Geschmackserlebnis.

Vorweg ist zu sagen, dass ich bis jetzt zwei Macarons-Rezepte ausprobiert habe. Ich kann Aurélies Rezept wirklich wärmstens empfehlen. Zum Vergleich habe ich kürzlich aber auch noch das Rezept aus Donna Hays Buch Schnelle Küche für Gäste“ ausprobiert, das ich mit euch heute teilen möchte.

Mandelmakronen mit Schokotrüffelfüllung
aus Donna Hay, Schnelle Küche für Gäste

für ca. 16 Stk.

110g Mandeln, geschält, blanchiert
125g Puderzucker
2 Eiweiß
1 EL Kristallzucker

Für die Füllung
200g Zartbitter- oder weiße Schokolade
80ml Schlagobers

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Mandeln mit Puderzucker fein mahlen.
Eiweiß steif schlagen und den Kristallzucker hinzufügen. Kurz weiter schlagen.
Eischnee unter die Mandel-Zucker-Mischung heben und mit einem Spritzbeutel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Achtung: Genug Platz dazwischen lassen, damit die Makronen nicht ineinander rinnen.
8-10 Min. im vorgeheizten Backrohr backen. Die Makronen auf dem Backblech auskühlen lassen und erst lösen, wenn sie vollständig abgekühlt sind, sonst zerfallen sie sehr leicht und bleiben kleben.
Für die Füllung die Schokolade über einem Wasserbad erwärmen bis sie geschmolzen ist. Mit dem Schlagobers zu einer cremigen Masse rühren. Die Füllung abkühlen lassen, bis sie die ideale Konsistenz zum Bestreichen der Makronenhälften hat.
Am besten schmecken die Makronen meiner Meinung nach, wenn sie in einem luftdichten Behälter über Nacht im Kühlschrank aufgewahrt und erst am nächsten Tag gegessen werden.

2 Gedanken zu „And…. we’re back!

  1. Wow, die schauen ja super aus – da werde ich gleich Dein/Donnas Rezept probieren! Vor dem Backen müssen die Makronen nicht auf dem Blech luftgetrocknet werden, wie bei den meisten anderen Rezepten?

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