Zucchini-Kräuter Cremesuppe

Jeder, der intensiver in die Welt des Yoga eintaucht, kommt auf kurz oder lang nicht an seiner großen Schwester vorbei: dem Ayurveda. Ich muss zugeben, dass ich noch weit entfernt davon bin, all die Regeln und Rituale, die es im Ayurveda gibt, zu befolgen (könnte auch damit zusammenhängen, dass ich ein (Berufs-)Leben habe und daher, bei aller Liebe, unmöglich 3x am Tag frisch kochen und Stunden für Ölmassagen und Kriyas (Reinigungstechniken) aufbringen kann), aber trotzdem fasziniert mich diese tausende Jahre alte Wissenschaft und ich bin davon überzeugt, dass da was dran ist.

Trotzdem war das wohl eher un-ayurvedisch, als ich heute mittag nach meiner Yoga-Einheit hungrig vor dem Kühlschrank gestanden bin und mir überlegt habe, was sich jetzt möglichst schnell als Mittagessen eignen würde. Zwei Zucchinis haben das Rennen gemacht und da ich mich vage an ein Zucchinisuppen-Rezept in diesem Ayurveda-Buch erinnern konnte, war das beschlossene Sache.

Obwohl die Suppe nur 10 Minuten köcheln muss, habe ich die Zeit hungertechnisch mit Karotten und Hummus überbrückt, aber ich habe ja immerhin „Sport“ gemacht, da darf man das …. (Wer jemals Ashtanga Yoga probiert hat, weiß, dass jede Bauch-Bein-Po Stunde ein Ponyhof im Vergleich ist!).

Das Rezept verlangt noch 2 Bund frische Kräuter nach Saison wie z.B. Basilikum, Dill, Fenchelkraut, Petersilie, Kerbel, Salbei o.ä., aber ich habe, da ich nichts anderes zu Hause hatte, gefrorene Petersilie und getrocknetes Basilikum verwendet. Hat auch super gepasst.

Ich hatte auch kein Reismehl zu Hause, hatte aber die Idee, stattdessen Sunwarrior Protein Powder (das ist ein neutrales, komplett natürliches Reisprotein) zu verwenden, was geschmacklich optimal gepasst und der Suppe eine cremige Konsistenz verliehen hat. Ich bin mir nicht sicher, ob man das auch für heiße Getränke/Suppen verwenden sollte, aber ich habe auch auf deren Homepage nichts Gegenteiliges gefunden und nachdem, ja keine ominösen Zusatzstoffe o.ä. drinnen sind, habe ich mich gedacht, man kann es ja mal probieren. Als Alternative würde ich es aber vielleicht mit normalem Mehl versuchen oder es ganz weglassen und stattdessen evtl. 1-2 EL Sauerrahm/Creme Fraîche nehmen, damit die Suppe cremig wird.
Kürbissuppe

Zucchini-Kräuter Cremesuppe

adaptiert aus Kerstin Rosenberg, Die Ayurveda-Ernährung

für 3-4 Portionen

1 Zwiebel
1 kleines Stk. Ingwer
2 Zucchini, in kleine Würfel gehackt
2 Bund frische Kräuter nach Wahl (oder alternativ getrocknete/gefrorene Kräuter)
1 EL Ghee (alternativ: Butter od. Pflanzenöl)
1 l Gemüsebrühe
3 EL Reismehl (ich habe stattdessen 1 EL neutrales Sunwarrior Reisprotein verwendet)
1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin) gemahlen
1/4 TL Fenchelsamen gemahlen
1/2 TL Salz (Achtung: Erst zum Schluss optional nachsalzen, falls ihr einen Suppenwürfel verwendet, sonst wird die Suppe zu salzig)
1 TL heller Balsamicoessig

Zwiebel schälen und klein hacken. Zusammen mit dem klein gehackten Ingwer in Ghee (od. Öl) kurz glasig dünsten.
Die Zucchinistücke hinzufügen und ein paar Minuten dünsten lassen.
Mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca. 10 Min. köcheln lassen.
Das Reismehl mit etwas Wasser glatt rühren und unter die Brühe rühren.
Zum Schluss die Kräuter und Gewürze hinzufügen und noch ein paar Minuten weiter dünsten.
Zum Schluss pürieren, evtl. nachwürzen und servieren.

2 Gedanken zu „Zucchini-Kräuter Cremesuppe

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